Baunataler fehlt gegen Lautern wegen Gelbsperre

KSV Baunatal: Pforr ist fit, muss aber zuschauen

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Kommenden Samstag gesperrt: Manuel Pforr.

Baunatal. Eigentlich könnte der KSV Baunatal aufatmen. Die Verletzung von Manuel Pforr, Torschütze beim 1:1 in Trier, hat sich als harmlos entpuppt. „Alles halb so wild. Nur eine kleine Prellung“, erklärt der Angreifer des Fußball-Regionalligisten. Das Problem ist aber ein anderes.

Allerdings sah der 25-Jährige am vergangenen Spieltag seine fünfte Gelbe Karte und ist am Samstag im Heimspiel gegen Kaiserslautern II gesperrt.

Mit anderen Worten: Pforr ist fit, muss aber zuschauen. Dass er gegen Trier in der 69. Minute ausgewechselt wurde, sei aus Gründen der Vorsicht geschehen, sagt der Angreifer. „Ich war mit Gelb vorbelastet. Und wir wollten die Partie mit elf Mann zu Ende spielen.“

Bis zu seiner Auswechslung erlebte Pforr zwei extreme Seiten des Fußballs. Kurz vor der Pause verursachte er den Elfmeter, der zum 0:1-Rückstand der Nordhessen führte. Wenige Minuten nach der Pause glich Pforr für die Baunataler aus. „So ist Fußball. Eben war ich der Depp. Kurze Zeit später gelingt mir das Tor. Klar war ich dann umso glücklicher“, sagt der Angreifer.

Weniger glücklich ist er über seine Zwangspause. Vor allem deshalb, weil es bei ihm zuletzt richtig gut lief. In der Partie zuvor gegen Neckarelz hatte Pforr ebenfalls getroffen. Natürlich sei die Sperre ärgerlich. Gegen Lautern hätte er gern sein drittes Tor in Folge gemacht, sagt der Baunataler und beweist zugleich Galgenhumor. „Wenigstens kann ich so Kräfte sammeln für die Begegnung eine Woche später in Pfullendorf.“

Nach drei Spielen ohne Niederlage wächst bei den Nordhessen weiter die Zuversicht. Die Stimmung innerhalb des Teams sei klasse, die Mannschaft hätte sich nicht aufgegeben, und im Gegensatz zur Hinrunde hätten sie nun das nötige Quäntchen Glück, sagt Pforr. „Spielerisch sind das keine Glanzleistungen. Aber wir haben kämpferisch noch eine Schippe draufgepackt.“ Den neuen Kampfgeist wollen die Baunataler am Samstag auch den Pfälzern zu spüren geben. Allerdings ohne Pforr.

Von Robin Lipke

Quelle: HNA

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