Rolf Hocke nimmt Vorschlag als Anstoß

Roses Idee „nicht realisierbar“

Rolf Hocke Foto: nh

Kassel. Eine eigene Regionalliga für Traditionsvereine? Der Vorschlag von KSV-Präsident Jens Rose wird weiter fleißig diskutiert. Rolf Hocke aus dem nordhessischen Wabern, Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes, bezeichnete die Idee als „nicht realisierbar“.

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Allerdings sagte er: „Ich bewerte das als Anstoß. Wir nehmen sehr wohl auf, dass sich die Traditionsvereine zu Recht Gedanken machen über die Zukunft der Regionalliga.“ Allerdings verwies Hocke auf eine interne Arbeitsgruppe im DFB, die sich mit möglichen Veränderungen der Regionalligen beschäftigt. Diese Gruppe tagt seit Anfang des Jahres und stellt „Überlegungen in alle Richtung an“, wie Hocke es sagt: „Den Gedanken sind da keine Grenzen gesetzt.“ Dieser Arbeitsgruppe gehören auch Vereinsvertreter der Regionalligen und der Deutschen Fußball-Liga an.

Hocke hofft, dass nach den Sommerferien erste Ergebnisse vorliegen. Der DFB-Bundestag im Herbst könnte dann Veränderungen beschließen. Das heißt: Für die kommende Saison wird alles so bleiben, wie es ist. (hag)

Quelle: HNA

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