Zweite Regionalligasaison könnte noch schwerer werden

Saisonvorschau für den KSV Baunatal: Es geht gegen den Abstieg

+
Als Kapitän gefragt: Christian Käthner.

Baunatal. Eine ganze Reihe Neuzugänge, aber alle aus unteren Klassen, mal abgesehen von Torwart Niklas Hartmann – für Verpflichtungen von Spielern, die Erfahrungen aus höheren Ligen mitbringen, fehlt dem KSV Baunatal das Geld.

Nach dem glücklichen Klassenerhalt könnte für die Mannschaft des Trainerduos Tobias Nebe/Tobias Klöppner das Fußballmotto lauten: Die zweite Saison ist immer die schwerste. Ein Überblick:

LEISTUNG UND LICHTBLICK

Die zahlreichen neuen und jungen Spieler sind von der Mannschaft reibungslos integriert worden und haben sich schnell zurechtgefunden. Das Testspiel gegen den Drittligisten Rot-Weiß Erfurt gibt Hoffnung – da agierten die Nordhessen konzentriert, verteidigten kompakt und spielten nach vorn sehr ordentlich.

SCHWÄCHEN UND SCHATTEN

In den Vorbereitungsspielen unterliefen dem KSV Baunatal leichtsinnige Fehler. Das muss definitv verbessert werden. Darüber hinaus könnte in Sachen Aggressivität eine Schippe draufgepackt werden. „Und unser Offensivspiel muss kreativer und flexibler werden“, sagt Trainer Tobias Nebe.

DURCHSTARTER UND DAUERBRENNER

Von den Neuzugängen hat auf jeden Fall Niklas Hartmann seinen Stammplatz sicher. Der Torwart, der in Hann. Münden geboren und in Reinhardshagen aufgewachsen ist, hat in Bielefeld und Oberhausen Erfahrungen in der 2. und 3. Bundesliga gesammelt. Der 24-Jährige soll der Rückhalt der Mannschaft werden. Außerdem hat der athletische Stürmer Tristan Watson das Potenzial, in Baunatal durchzustarten.

KERN UND KÖNNER

Für Tobias Nebe ist aber klar, dass der Kern der Truppe funktionieren muss. Leistungsträger wie Christian Käthner, Mario Wolf, Florian Heussner und Nico Schrader brauchen mindestens die Form der vergangenen Rückrunde, wenn der KSV etwas bewegen will. „Sie müssen Verantwortung übernehmen“, sagt Nebe. Nicht auszuschließen ist, dass Daniel Borgardt einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung nimmt und in dieser Saison groß rauskommt.

PERSPEKTIVE UND PROFIL

Die Rechnung ist sehr simpel: Der Stamm der Mannschaft ist zusammengeblieben, Hochkaräter sind nicht hinzugekommen, außerdem setzt sich die junge Truppe ausschließlich aus Amateuren zusammen – Nebe sagt: „Für uns geht es einzig und allein um den Klassenerhalt. Und das wird schwierig genug.“ Nicht zuletzt wollen sich die Baunataler als Team weiterentwickeln. „Wir wollen uns nach und nach steigern.“

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare