Die Lage in der Liga

Im Kampf um die Pre-Playoffs in der DEL2 wird es spannend

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Duell der Top-Teams: Bietigheims Matt McKnight (links) gegen Husky Thomas Merl.

Kassel. Fünf Spieltage noch – dann steht der letzte Spieltag der Hauptrunde in der DEL2 auf dem Programm. Dann beginnt die von Spielern und Fans so gern als fünfte Jahreszeit bezeichnete Phase im Eishockey – die Playoffs.

Wir werfen einen Blick auf die Lage in der Liga vor den Playoffs und Playdowns:

Steelers an der spitze 

Es ist das Spitzenspiel: Am Freitag empfängt Tabellenführer Bietigheim die Löwen aus Frankfurt: Gewinnen die Steelers, dann ist ihnen Platz eins und damit das Heimrecht in den Playoffs bis ins Finale nicht mehr zu nehmen. Eine Überraschung wäre es nicht. Denn die Mannschaft von Trainer Kevin Gaudet hat ein Dauer-Abo auf Platz eins. Aktuell liegen sie elf Zähler (100) vor den Südhessen (89).

Im Interview mit der Fachzeitschrift Eishockeynews erklärte Bietigheims Geschäftsführer Volker Schoch jetzt außerdem, dass die Steelers DEL und DEL 2 im Blick haben. „Wir schauen in beide Richtungen, denn der Wegfall eines DEL-Teams ist nicht zu erwarten. Aber wie schnell das gehen kann, haben wir ja mit den Freezers erlebt“, sagte er. Und: „Der Fokus liegt aber primär auf der DEL2. Sollte der sportliche Aufstieg zur Saison 18/19 eingeführt werden und es vorher nicht klappen, wollen wir bis dahin in jedem Fall die Grundlagen gelegt haben.“

Bayreuth hält Torhüter 

Er ist einer der Garanten der starken Bayreuther Saison: Der tschechische Torhüter Tomas Vosvrada (27) hat seinen Vertrag beim Zweitliga-Aufsteiger, der auf dem besten Weg in die Pre-Playoffs ist, um gleich zwei Jahre verlängert.

Kampf um die Plätze 

Apropos Pre-Playoffs: Dort geht es richtig eng zu. Vieles ist noch möglich. Die Teams auf den Rängen 7 bis 10 spielen die Gegner aus, die in den Playoffs ab 14. März auf den Ersten und Zweiten der Hauptrunde treffen. Drei Termine sind angesetzt: 7., 10. und 12. März, der Modus ist „best of three“. Stand heute spielt Ravensburg (7./ 72 Punkte) gegen den SC Riessersee (10./65), und Freiburg (8./71) gegen Bayreuth (9./69). Aber auch Bad Nauheim als Elfter (63) rechnet sich noch Chancen aus. Rosenheim, Heilbronn und Crimmitschau hingegen können für die Playdowns planen.

In Sachen direkte Playoff-Qualifikation haben die aktuellen sechs Top-Platzierten die besten Karten. Mit derzeit 79 Punkten hat der ESV Kaufbeuren bereits sieben Zähler Vorsprung auf Rang sieben – eine kleine Welt bei 15 noch zu vergebenden Punkten.

Quelle: HNA

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