KSV verliert Testspiel - und zwei Spieler

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Im Laufduell: Kassels Cabrel Mendy (links) und Baunatals Martin Kapler. Im Hintergrund schaut Maximilian Werner zu, der beide Treffer für die Baunataler erzielte.

Kassel. Bitterer Abend für den Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel: Im Testspiel gegen den KSV Baunatal auf dem Kunstrasenplatz am Auestadion mussten Nicolai Lorenzoni und Sebastian Schmeer früh verletzt vom Platz.

Da rückte die 1:2 (1:0)-Niederlage in den Hintergrund.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ging die Partie für die Kasseler, bei denen die beiden A-Jugendlichen David Lensch und Brian Schwechel von Anfang auf dem Feld standen, zunächst gut los. Und die beiden Nachwuchsspieler waren auch direkt an der frühen Führung beteiligt. Zunächst setzt sich Schwechel an der Strafraumgrenze stark durch, spielt den Ball noch zu Schmeer, der auf Lensch ablegt - unten links schlägt es im Kasten des Baunataler Torwarts Pascal Bielert ein, 1:0.

Doch nur Minuten später sahen die rund 100 Zuschauer das, was sie in dieser Saison beim KSV schon so oft mitansehen mussten. Erst ging Schmeer vom Platz, dann humpelte Lorenzoni nach einem Zweikampf. „Bei Lorenzoni sieht es nicht gut aus. Ich hoffe, dass es kein Bruch am Bein und nur eine Prellung ist“, sagte Cramer nach dem Spiel. Der 24-Jährige wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Schmeer, für den extra ein Team des HR-Fernsehens vor Ort war, das hinsichtlich seiner Nominierung für das „Tor des Jahres“ einen Beitrag drehte, der heute Abend in der Hessenschau zu sehen ist, wurde am Fuß getroffen. Für ihn steht heute ein MRT-Termin an.

Nach der Pause wurden die Baunataler stärker. In der 54. Minute ist es Maximilian Werner, der einen Querpass vor dem Tor nur noch über die Linie befördern muss. Und Werner erzielt auch den zweiten Treffer: Nachdem er sich stark auf der linken Seite durchsetzt, schiebt er den Ball unter dem zur Pause eingewechselten Valentin Kliebe zur Führung ein.

Baunatals Trainer Tobias Nebe war anschließend zufrieden: „Das war das erste Mal, dass wir in diesem Jahr richtig gegen den Ball treten konnten, weil bei uns der Platz nicht bespielbar ist. Dafür war das sehr gut.“ Auch wenn Antonio Bravo-Sanchez per Elfmeter (71.) sogar noch an Kliebe scheiterte, nachdem Pforr im Strafraum gehalten worden war.

Neben der Sorge um seine verletzten Spieler stellte Cramer klar: „Das Ergebnis ist nicht wichtig. Für uns beginnt jetzt die heiße Phase der Vorbereitung. Bislang durfte sich jeder präsentieren, nun geht es um Stammplätze und den Kader. Von daher wäre es schade, wenn wieder zwei Spieler ausfallen. Wir hatten gerade einen guten Konkurrenzkampf.“

Quelle: HNA

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