KSV will beim FC Homburg letzte Zweifel ausräumen

Spielt gegen seinen alten Klub aus Homburg: Christopher Kullmann (rechts), hier im Zweikampf mit dem Mainzer Julian Koch. Foto:  Fischer/nh

Kassel. Nach dem 1:1 im Derby gegen Kickers Offenbach steht für den KSV Hessen am Samstag ab 14 Uhr schon das nächste Duell mit einem Traditionsverein an: Die Löwen gastieren in der Fußball-Regionalliga Südwest beim Tabellenzehnten FC Homburg, der auf Platz zehn nur vier Zähler vor der Mannschaft von Trainer Matthias Mink rangiert.

Gewinnt der KSV, und spielen Ulm und Worms nur Unentschieden, hätten die Nordhessen den Klassenerhalt endgültig in trockenenen Tüchern.

Dass das ausgerechnet im Saarland gelingt, dafür spricht so einiges. Allen voran natürlich die Negativserie der Gastgeber. Nach sechs Niederlagen in Folge mit 6:17 Toren wurden die Homburger in der Tabelle regelrecht durchgereicht, auch wenn es darunter drei Pleiten gegen die Topteams aus Großaspach, Mainz und Freiburg setzte. Der KSV hingegen hat seit drei Spielen ein Lieblingsergebnis: 1:1.

Dieses Resultat will KSV-Coach Matthias Mink aber nicht noch ein viertes Mal unterschreiben. „Das bringt uns nicht weiter. Wir fahren schon nach Homburg, um dort drei Punkte mitzunehmen“, sagt der Coach, der in der Schwäche des Kontrahenten keinen eigenen Vorteil sieht: „Bei so einem Negativtrend weiß man eben nicht, wann man den Fuß reinstellen muss und wann nicht. Aber das sollte für unser Spiel nebensächlich sein.“

Neben den länger verletzten Ingmar Merle, Jonas Marz und nun auch Yeon Woong Jung nach seinem Muskelfaserriss konnte Gabriel Gallus nach einer Virusinfektion noch nicht ins Training einsteigen. Auch Moritz Meuser wird fehlen. Während Henrik Giese angeschlagen ins Spiel gehen muss, kehren die zuletzt gesperrten Andreas Mayer und Christian Henel wieder zurück. Christopher Kullmann wird gegen seinen Ex-Verein spielen, für den er 2013 sieben Partien absolvierte.

Indes vermeldete die Internetseite www.reviersport.de, dass der KSV Hessen Interesse an Stürmer Hamadi Al Ghaddioui haben soll. Nach der Auflösung der Bayer-Reserve sucht der 23-Jährige einen neuen Verein. Matthias Mink dementierte aber Gespräche mit seinem Ex-Klub. (tor)

Quelle: HNA

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