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Stephan Leyhe verpasst am Sonntag das Springen

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Stephan Leyhe im Sprung
Zu kurz gesprungen: Stephan Leyhe (Archivfoto aus Lahti). © imago

+ + + Update + + + Für Stephan Leyhe ging beim Weltcup in Oslo nichts mehr. Auf der zweite Station der RawAir-Tour erreichte er am Samstag nicht den zweiten Durchgang, am Sonntag scheiterte er in der Qualifikation.

Oslo - Nur 102,5 Meter reichten dem Willinger Skispringer nicht zu einem Startplatz unter den besten 50. Am Samstag hatten 120,0 Meter in der Qualifikation schon lediglich Platz 37 bedeutet, nur noch 118,5 Meter im ersten Wertungsdurchgang brachten am Ende Platz 44 und keine Weltcuppunkte mehr.

Markus Eisenbichler kommt dagegen rechtzeitig vor den drei Skifliegen in den Flugmodus. Am Holmenkollen belegte er am am Sonntag beim Tagessieg des Norwegers Daniel André Tande und dem Tournee-Erfolg des Österreichers Stefan Kraft mit der Tagesbestweite von 135 Metern für einen starken Abschluss der Norwegen-Tournee.

Karl Geiger sprang auf der ungeliebten Schanze noch auf Platz fünf und sicherte sich das Preisgeld in Höhe von 17 500 Euro für Platz zwei in der Tourneewertung. Er landete zudem zwei Plätze vor Ryoyu Kobayashi und machte in der Weltcup-Gesamtwertung wieder etwas Boden gut. 1478:1420 steht es aktuell für den Japaner.

Am Samstag verhinderte Eisenbichler als Zweiter mit 268,8 Punkten hinter Olympiasieger Marius Lindvik (270,4) einen norwegischen Dreifachtriumph. Dritter wurde Daniel André Tande (264,1) vor Robert Johannson ( 267,7).

Der Oberstdorfer Geiger sprang hinter Ryoyu Kobayashi (Japan) auf Platz sieben. Severin Freund (19.), Andreas Wellinger (25.) und Constantin Schmid (26.) holten Weltcup-Punkte.

Leyhe: Mit 118 Metern ist man schnell weg

„Das Feld ist ganz eng beisammen, da ist man mit 118 Meter schnell weg“, sagte Leyhe im ZDF, widersprach allerdings der Annahme, dass dieser Wettkampf „ein Satz mit x“ gewesen sei: „Dann wäre ich oben auf dem Hügel gelandet.“ Die Meinung vom Toni Innauer, dass alle groß gewachsenen Springer in Oslo ihre Probleme hätten, nahm er schmunzelnd „gern als Ausrede an“. 

Der ZDF-Experte hatte zu recht auf die große Energie verwiesen, die Leyhe oder andere Springer nach Kreuzbandrissen aufbringen müssten. Gegen Ende des Winters könnten die Reserven dann langsam ausgehen. (be)

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