Kraft tanken für Tournee: Stephan Leyhe nutzt Feiertage, um daheim auszuspannen

Skispringen kein Thema

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Warten aufs Christkind? Stephan Leyhe weilt  einen Tag vor Weihnachten in seinem Elternhaus in Schwalefeld.  

Schwalefeld. Alles dreht sich um die Familie, das Thema Skispringen ist tabu – zumindest an den Feiertagen: „Darüber bin ich auch sehr froh“, sagt Stephan Leyhe, der seit Dienstag in Schwalefeld zu Besuch bei seinen Eltern ist. Eine willkommene Weltcup-Pause, um neue Kraft für die bevorstehende Vierschanzentournee zu tanken.

 Echte Weihnachtsstimmung kam bei ihm erst nach dem Weltcup am vergangenen Wochenende im schweizerischen Engelberg auf. „Von der Vorweihnachtszeit bekommen wir ja nicht viel mit, weil wir nur unterwegs sind. Du siehst zwar mal den Weihnachtsmann in Norwegen oder den Nikolaus in Finnland. Aber erst nach dem letzten Wettkampf kann ich so richtig abschalten.“

Seinen Eltern geht es ähnlich. Die müssen noch bis Donnerstagmittag arbeiten, erst dann kehrt langsam Ruhe ein – und bis dahin hat auch Stephan Leyhe noch einiges auf dem Plan stehen. Zum Beispiel muss der Weihnachtsbaum noch gefällt werden. Der steht im Garten von Leyhes. Das Schmücken ist dann Aufgabe von Mama Renate. „Da lehne ich mich eher entspannt zurück. Aber: Lametta am Baum ist Pflicht.“

Auch noch andere Aufgaben warten auf den Sportler: „Ich muss noch die letzten Geschenke kaufen und einpacken“, sagt Stephan Leyhe. „Ich weiß aber, wo ich fündig werde, da muss ich mich nicht mehr groß stressen.“ Weihnachtseinkäufe auf den letzten Drücker – nichts Neues für den Wintersportler: „Wenn du jedes Wochenende unterwegs bist, bleibt nicht viel Zeit, Geschenke zu suchen.“ Deswegen müsse er auch hin und wieder aufs Internet zurück greifen.

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