Upländer packt als bester Deutscher auf Rang acht locker die Quali in Val di Fiemme

Skispringen: Leyhe hofft, dass Trainer Schuster bleibt

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Pro Schuster: Stephan Leyhe hofft, dass der Bund estrainer bleibt. 

Predazzo. Stephan Leyhe hat seine Form von der Vierschanzentournee zum Weltcup nach Südtirol hinüber retten können. Im Vorfeld äußerte er sich hoffnungsvoll über seinen Trainer.

Stephan Leyhe hofft auf einen Verbleib von Bundestrainer Werner Schuster, der seinen zum Ende des Winters auslaufenden Vertrag mit dem Deutschen Skiverband noch nicht verlängert hat und inzwischen auch vom Österreichischen Ski-Verband umworben wird. 

„Es wäre sehr, sehr schade, weil er ein super Trainer ist. Er hat uns informiert, dass er und der DSV in konstruktiven Gesprächen sind“, sagte der Gesamtdritte der Vierschanzentournee in einem Interview mit dem „Sportbuzzer“. 

Schuster, der als Leyhes Förderer gilt, betreut die deutschen Skispringer seit 2008 und hat noch einen Vertrag bis zum Saisonende. Auch aus familiären Gründen ist eine Rückkehr des 49 Jahre alten Kleinwalsertalers nach Österreich nicht auszuschließen. Die Entscheidung soll noch vor der WM fallen. 

Mit seiner Entwicklung ist Leyhe im übrigens zufrieden. „Ich war in der Vergangenheit eher der Zweite-Reihe-Springer, habe in dieser Saison aber einen großen Schritt nach vorn gemacht. Ich habe meine Zweifel beseitigt und die Bestätigung, dass ich es aufs Podium schaffen kann“, sagte der Schwalefelder.

Bester Deutscher in der Quali

Bei der Qualifikation zum Weltcupspringen in Val di Fiemme zeigten die Topspringer der Tournee kaum Leistungabfall. Beim Sieg des Japaners Rioyu Kobayashi (134,5m) belegte Leyhe nach zuvor 123 und 127,5 Metern im Training als bester Deutscher nach 126 m Rang acht. 

„Der Sprung war ganz okay, aber ich habe noch nicht ganz den Rhythmus gefunden“, kommentierte der Willinger „Upland-Adler“ das erste Auftreten nach der Tournee.

Eisenbichler disqual

Direkt hinter ihm lag Karl Geiger, der sich ebenso wie Andreas Wellinger (14.), David Siegel (245.) und Richard Freitag (30.) qualifizierte. Pech hatte nach starkem Training Markus Eisenbichler. Er war zunächst mit 127,5 m Siebter, wurde aber nachträglich aufgrund eines nicht regelkonformen Anzuges nach der Materialkontrolle disqualifiziert.

Damit muss der 27-Jährige im erstem Springen am Samstag (16.00 Uhr/ZDF und Eurosport) zusehen.  In der Qualifikation für das zweite Springen am Sonntag darf der Bayer aber wieder antreten. (schä/dpa/be)

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