Polnischer Sieg zum Auftakt

Grand Prix in Wisla: Leyhe verpasst Finale um 0,6 Punkte

Porträt Stephan Leyhe in DSV-Jacke
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Erste Wettkampfsprünge auf der Mattenschanze: Stephan Leyhe.

Stephan Leyhe hat in seinem ersten Wettkampf nach 16 Monaten das Finale knapp verpasst. Beim Auftaktspringen des Sommer-Grand-Prix in Wisla belegte der Skispringer vom SC Willingen Platz 31.

Wisla/Willingen - Den ersten Sieg holte sich Jakub Wolny. Mit Weiten von 123,5 und 126,5 Meter verwies den Pole den Österreicher Jan Hörl (130,5+125) und seinen Landsmann Dawid Kubacki (122,5+127) auf die weiteren Podestplätze.

Drei Springer aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher landeten unter den Top ten. Hinter Markus Schiffner (130,5+124,5/ebenfalls Österreich) kam Markus Eienbichler (128+121,5) unmittelbar vor Karl Geiger 124+125) auf Rang fünf und Constantin Schmid (125+126) teilte sich Rang sieben mit dem Slowenen Anze Lanisek (121,5+125,5). Nach dem ersten Durchgang war „Eisei“ noch Zweiter hinter Hörl und vor Wolny gewesen

Zehn Meter kürzer als im Training

Stephan Leyhe fehlten nach 114,0 Metern und mit der Note 102,8 am Ende 0,6 Punkte auf den Franzosen Valentin Foubert, um an diesem Tag noch einen weiteren Sprung absolvieren zu können. In der Probe war der Willinger zehn Meter weiter gesprungen und auf 124,5 Meter gekommen - ein Platz nter den Top 15. Mit der Qualifikation am Vortag war er zufrieden gewesen. „Ich war auch nicht nervös. Jetzt heißt es weiter arbeiten.“ Und schon am Sonntag kann weitere Praxis beim Comeback gesammelt werden.

Alle fünf anderen DSV-Adler waren im zweiten Durchgang dabei, nachdem Kamil Stoch, der Sieger der Qualifikation, verletzt zurückgezogen hatte. Dennoch mischten seine Landsleute ebenso wie die starke junge österreichische Garde kräftig an der Spitze mit. Auch der Willinger COC-Vierfach-Sieger Ulrich Wohlgenannt empfahl sich mit 124 und 124,5 Meter als Neunter für weitere Weltcup-Aufgaben. Die besten Norweger fehlen auf der Adam-Malysz-Schanze und trainieren stattdessen in ihrer Heimat.

Bei den Skispringerinnen setzte sich in Wisla die Slowenin Ursa Bogataj mit zweimal 126,5 Metern und 227,9 Punkten an die Spitze. Es folgten die beiden Japaerinnen ara Takanashi und Nozomi Marayama. Katharina Althaus war als beste Deutsche auf Platz elf zu finden. Den ersten COC in Kuopio gewann DSV-Adler David Siegel. (be)

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