Auftakt der Skispringer in Polen

Weltcup startet: Stephan Leyhe mit viel Vorfreude nach Wisla

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Beste Erinnerungen an Wisla: Ende November 2018 erreichte Stephan Leyhe in Polen als Zweiter sein erstes Podium. Wiederholung möglich? 

Wisla/Willingen – Nach der langen und intensiven Vorbereitungsphase ist die Vorfreude der deutschen Skispringer und ihres neuen Bundestrainers Stefan Horngacher auf das erste Weltcup-Wochenende sehr groß.

An diesem Freitag (22.11.) geht es los mit der Qualifikation im polnischen Wisla; es folgen das Teamspringen (Samstag) und ein Einzelwettbewerb (Sonntag) – die ersten Schneesprünge des Winters für die meisten.

Stephan Leyhe reist mit einem besonderen Gefühl nach Polen: Vor einem Jahr wurde er Zweiter in Wisla, es war seiner erster Podiumsplatz im Einzel im Weltcup. Wiederholung 2019? Zumindest geht der Upland-Adler hochmotiviert an den Start, auf den er sich bis gestern in Zakopane vorbereitet hat. 

„Ich bin mit meiner Performance bisher soweit ganz zufrieden. Auch wie die Vorbereitung bisher gelaufen ist, war gut. Jetzt ist es wichtig, die Technik zu stabilisieren und in den Rhythmus zu finden, damit ich dann weiter in Ruhe arbeiten kann“, sagte Leyhe.

Leyhe: "Die Erinnerungen sind positiv"

Natürlich sei er gespannt, wie er in die neue Saison starte, so der Willinger. „Dabei ist die Vorfreude auf Wisla riesig – nicht zuletzt aufgrund des letztjährigen Weltcups, bei dem ich das erste Einzelpodest meiner Karriere holen konnte. Erinnerungen und Herangehensweise sind also positiv“, vermeldet Leyhe.

Der 27-Jährige, der in der vorigen Saison bis einschließlich zur Vierschanzentournee der beste Deutsche im Weltcup war, zählt inzwischen längst zu den Arrivierten im deutschen Team. Neben ihm stehen Markus Eisenbichler, Karl Geiger und Richard Freitag im Aufgebot des DSV. Zusätzlich haben sich Moritz Baer, Constantin Schmid und Pius Paschke für den Auftakt und damit auch für die ersten drei Weltcup-Stationen qualifiziert.

„Dass wir von Beginn an zwei Athleten aus unserer B-Mannschaft einsetzen können, spricht für die gute Nachwuchsarbeit und das offene System im DSV. Alle drei Springer haben sich mit ihren guten Leistungen in den Sommer-Wettkämpfen und in den zentralen Lehrgängen empfohlen“, sagt Bundestrainer Horngacher.

Wellinger und Freund fehlen

Nicht dabei ist neben den Langzeitverletzten Andreas Wellinger und David Siegel auch Severin Freund, der nach einer Meniskus-OP aber bereits wieder Sprünge von der Schanze absolviert.

Der große Gejagte in der neuen Saison ist der Gesamtsieger des Vorjahre,s Ryoyu Kobayashi aus Japan.  (be)

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