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Skispringer Stephan Leyhe belegt in Lahti Rang 16

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Sieht nicht ganz zufrieden aus: Skispringer Stephan Leyhe in Lahti.
Sieht nicht ganz zufrieden aus: Skispringer Stephan Leyhe in Lahti. © Tadeusz Mieczynski/SC Willingen

„Ich hätte noch einen Tag länger gebraucht. Morgen noch einen Wettkampf“, kommentierte der Schwalefelder Stephan Leyhe seinen 16. Platz im zweiten Weltcup-Skispringen in Lahti.

Lahti - Am Freitag hatte der 30-Jährige das Finale der besten 30 Springer verpasst und seinen Platz im Team-Wettbewerb an Severin Freund verloren. Das Quartett des Deutschen Skiverbandes (DSV) wurde ohne den für den SC Willingen startenden Leyhe hinter Österreich und Slowenien Dritter. Am Sonntag war Leyhe wieder die Nummer drei im DSV-Team und steuerte 15 Punkte im Kampf um die Nationenwertung bei. Nach 120 Meter und Platz 15 in der Qualifikation sowie 121,5 und 123 m im Wettkampf hatte sich der Upländer gesteigert, nachdem er zunächst überhaupt nicht mit der Schanze zurecht gekommen war.

Durch den geteilten Sieg von Ryoyu Kobyashi und Halvor Egner Granerud mit je 278,0 Punkten verlor der Oberstdorfer Karl Geiger (265,9) als Fünfter hinter den Österreichern Stefan Kraft (271,3) und Ulrich Wohlgenannt (266,0) sein Gelbes Trikot als Weltcup-Leader an den Japaner. Markus Eisenbichler (261,7) als Achter und aktuell Fünfter im Gesamtweltcup lag noch vor Leyhe, der Constantin Schmid (19./245,6) und Severin Freund (23./239,2) hinter sich ließ. Pius Paschke erreichte erneut nicht das Finale und muss befürchten, seinen Platz in Richtung Skifliegen an Andreas Wellinger zu verlieren. „Ich will der Entscheidung nicht vorgreifen und erst mit meinen Trainern sprechen“, sagte Bundestrainer Stefan Horngacher.

Im Nationencup führt Deutschland weiter mit 4450 Punkten vor Österreich (4352). Leyhe rangiert mit 319 Punkten und 42,800 Schweizer Franken sowohl in der Einzelwertung als auch im Preisgeldranking auf Platz 16. Im Distance Award ist er mit 4.677,0 m Fünfter hinter Geiger 5267,0, dem Österreicher Daniel Huber (4953,0), Eisenbichler (4.775,5) und Ryoyu Kobayashi (4,711,0).   be

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