Nur 110 Meter im ersten Durchgang

Leyhe verpasst in Wisla Finale: "Doof gelaufen"

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Weit ging's nicht: Stephan Leyhe legte in Wisla einen durchwachsenen Weltcup-Start hin. Das Foto zeigt ihn im Teamspringen. 

Wisla - Erst musste Stephan Leyhe im zähen ersten Durchgang des Weltcup-Skispringens in Wisla lange auf dem Balken ausharren. Dann erwischte er miserable Bedingungen und schied mit 110 Metern aus.

„Es ist einfach doof gelaufen“, meinte der Mann vom Ski-Club Willingen im ZDF zur Windlotterie auf der Adam-Małysz-Schanze. Dass Weltmeister Markus Eisenbichler schon bei 73 Meter zur Landung gezwungen war und ebenfalls das Finale klar verpasste, tröstete den Schwalefelder, der im Vorjahr auf dieser Schanze seinen ersten Podestplatz geholt hatte, nicht.

Auch  Qualifikations-Sieger Karl Geiger hatte Pech. Nach Platz eins im ersten Durchgang fiel er im Finale auf sieben zurück.  

Horngacher: Wir können mehr

So war am Ende der sechste Platz für Leyhe in der "Quali" und der ebenfalls eher enttäuschende fünfte Rang des Teams beim Überraschungssieg der Österreicher das einzig Zählbare für den Upländer. 

Neben Geiger punkteten nur Richard Freitag und Pius Paschke. „Wir können mehr“, meinte Bundestrainer Stefan Horngacher angesichts der Wind-Turbulenzen in Polen. 

Der Sieg des Norwegers Daniel-André Tande zeigt, dass alles bald schon wieder besser gehen kann. Horngacher vermied  jede öffentliche Kritik: Auch Stephan Leyhe habe gute Sprünge gezeigt. (be/mn)

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