Willinger: „Voller Vorfreude auf den Winter“

Stephan Leyhe für Weltcup-Auftakt der Skispringer nominiert

Porträt Stephan Leyhe
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Voller Vorfreude auf die Rückkehr in den Weltcup: Stephan Leyhe.

Skispringer Stephan Leyhe hat sein erstes großes Ziel nach Kreuzbandriss und einjähriger Wettkampfpause erreicht. Der Willinger ist beim Saison-Auftakt in Nizhny Tagil dabei.

Willingen - Leyhe wurde von Bundestrainer Stefan Horngacher für die ersten beiden Weltcups in Russland nominiert, wie der Deutsche Ski-Verband am Mittag mitteilte.

„Der Kampf um den sechsten Startplatz zwischen Severin Freund und mir war sehr eng. Wir haben uns über mehrere Wochen gematcht, und jetzt bin ich einfach froh, dass ich die Bestätigung und das Vertrauen der Trainer bekommen habe“, zeigte sich der 29-Jährige Weltcup-Rückkehrer Leyhe froh und erleichtert.

Das DSV-Aufgebot führen die beiden Weltmeister Markus Eisenbichler und Karl Geiger an. In Nizhny Tagil stehen zwei Einzelspringen am Samstag und Sonntag jeweils um 16 Uhr (ARD und EUROPORT) auf dem Plan, für Freitag um 16.30 Uhr ist die Qualifikation terminiert.

„Mir geht es momentan sehr gut. Ich bin fit, gesund und munter und voller Vorfreude auf den Winter“, erklärte Leyhe. Der Sommer sei gut verlaufen, „ich konnte ohne Einschränkungen trainieren. Ich habe mich Sprung für Sprung zurück gearbeitet, um wieder in Form zu kommen“.

Leyhe: Bin auf dem richtigen Weg

Es sei ihm gelungen, seine körperliche Fitness immer weiter zu steigern. „Ich denke daher, dass ich auf dem richtigen Weg bin“, sagte der Schwalefelder weiter. Auftrieb und Bestätigung hätten ihm die Deutschen Meisterschaften gegeben. „ Der Vizetitel war sowohl eine Überraschung als auch eine schöne Bestätigung für die bisherige Arbeit.“

 Neben Geiger, Eisenbichler und dem „Hessen-Adler“ Leyhe schafften Olympiasieger Andreas Wellinger, Pius Paschke und Constantin Schmid den Sprung in den Kader. Der ehemalige Einzel-Weltmeister Severin Freund wurde für den Auftakt nicht berücksichtigt.

„Nach den letzten intensiven Trainingswochen in Garmisch- Partenkirchen freuen wir uns sehr auf die ersten Wettkämpfe im Schnee. Auch wenn die Reise zum Weltcup-Auftakt lang ist, fliegen wir doch gerne in den Ural. Denn dort herrschen in der Regel schon jetzt winterliche Verhältnisse und die Schanze ist traditionell bestens präpariert“, sagte Bundestrainer Horngacher. Von Nizhny Tagil geht es für den Tross der Skispringer direkt weiter nach Kuusamo-Rukka, der zweiten Station des Winters. (be)

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