Schwalefelder für drittes Springen der Vierschanzentournee gerüstet

Achter in der Innsbruck-Quali: Auf Leyhe ist wieder Verlass

Flug mit Alpen-Panoramablick: Stephan Leyhe flog zum Auftakt in Innsbruck zweimal auf 123,5 Meter. Das bedeutete Platz acht und die sichere Qualifikation. Foto: Daniel Karmann/dpa

Innsbruck – „Es sind wieder diese beiden, die das Niveau bestimmen.“ Sagte ARD-Kommentator Tom Bartels. Und gemeint war damit beim Auftakt zur dritten Station der Vierschanzentournee auch Stephan Leyhe.

Der Schwalefelder avancierte zusammen mit Karl Geiger zum deutschen Spitzenduo, da der Tournee-Zweite Markus Eisenbichler (Platz 32) gestern in Innsbruck einen schwächeren Tag erwischte.

Am Berg Isel begann der Tag bestens für Leyhe: Mit 123,5 Metern stand er im Trainingsdurchgang den weitesten Sprung aller Athleten; wobei Überflieger Ryoyu Kobayashi das Training ausließ.

Während der Japaner später als klarer Sieger der Qualifikation (126,5 Meter/126,2 Punkte) zeigte, dass er nicht nervös wird, bewies auch Leyhe Konstanz. Erneut 123,5 Meter in der Quali bescherten dem Upländer unterm Strich Rang acht mit 117,6 Punkten – zweitbester Deutscher hinter Karl Geiger (124/118,9), der Sechster wurde.

Der Tscheche Roman Koudelka (126,5/123,7), der in der Gesamtwertung knapp vor dem neuntplatzierten Springer des SC Willingen liegt, zeigt eine sehr starke Performance und wurde Zweiter.

Leyhe bekommt es beim Springen heute, am Tag vor seinem 27. Geburtstag (14 Uhr, ARD), im K.o.-Duell des ersten Durchgangs mit Sergey Tkachenko aus Kasachstan zu tun. Er selbst war zufrieden. „Der Quali-Sprung war nicht optimal, weil ich den Schwerpunkt an der Kante verloren habe. Aber ich bin zuversichtlich für den Wettkampf“, sagte der Siebte des Neujahrsspringens in Garmisch. (schä)

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