Platz acht in der Qualifikation

Vierschanzentournee: Stephan Leyhe springt im K.o.-Duell in Garmisch gegen Jewgeni Klimov

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Sprung auf 131 Meter in der Qualifikation: Stephan Leyhe landete unter den Top Ten.

Garmisch. Stephan Leyhe kommt bei der Vierschanzentournee voran. Nach Platz 13 zum Auftakt in Oberstdorf (17. in der Qualifikation) belegte der Skispringer vom Ski-Club Willingen in der Vorausscheidung für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen (Dienstag, ab 14 Uhr) Rang acht.

Unter den Augen der "Schwalefelder Feierbiester", die mit ihrem Transparent mehrfach bei der Live-Übertragung der ARD zu sehen waren, landete Leyhe bei 131 Metern und erhielt 130,2 Punkte. Karl Geiger (6./132,10 Punkte) und der Oberstdorf-Zweite Markus Eisenbichler (4./134,40) platzierten sich aus dem deutschen Team besser;

Der Sieg in der Qualifikation ging an den Polen Dawid Kubacki, der mit 138,10 Zählern den Topfavoriten Ryoyu Kobayashi mit einem halben Punkt Vorsprung auf Platz zwei verwies. Der Japaner flog allerdings mit 140 Metern auf die größte Weite des Tages.

Im Kurzinterview zeigte sich Leyhe mit seinem Sprung ebenso zufrieden wie Bundestrainer Werner Schuster. Wegen des Regens hatten die Springer ihre Probleme in der Anlaufspur, eine ruhige Anfahrt zu finden. "Nicht ganz leicht", sagte Leyhe, "aber damit muss jeder fertig werden."

Im K.o.-Duell des ersten Wertungsdurchgangs am Neujahrstag in Garmisch hat es Leyhe mit Jewgeni Klimov zu tun. Der Russe hatte beim Weltcup-Auftakt in Wisla als Sieger vor dem Schwalefelder ein Stück Skisprunggeschichte in seinem Heimatland geschrieben. In der Quali an Silvester kam er nur auf Platz 43.

Nicht bei allen DSV-Athleten lief es so gut wie bei Eisenbichler, Geiger und Leyhe..Olympiasieger Andreas Wellinger (28.) und Severin Freund (43.) blieben erneut hinter den Erwartungen zurück, sie treffen im K.o.-Modus auf Daniel Huber aus Österreich bzw. den Tschechen Roman Koudelka. Die ambitionierten Prevc-Brüder Domen und Peter verpassten die Qualifikation. Dieses Schicksal teilte aus dem zwölfköpfigen DSV-Aufgebot lediglich der Schmiedefelder Justin Lisso.

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