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Gebrauchter Tag für Stephan Leyhe in Lahti

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Skispringer in flacher Haltung in der Luft
Kurzer Flug: Stephan Leyhe hat am Freitag in Lahti nicht das Finale erreicht und das Teamspringen verpasst. © Arne Dedert/dpa

Den zweiten Durchgang nicht erreicht, den Platz in der Mannschaft verloren: Das war ein gebrauchter Tag für Stephan Leyhe in Lahti beim ersten Weltcup nach Olympia.

Lahti - Nur 114,5 Meter im eiligst durchgepeitschten ersten Durchgang mit allen 68 Springern reichten dem Skispringer vom SC Willingen mit 105,8 Punkten nur zu Platz 34 - gleichauf mit Norwegens Johann André Forfang (110,5) .

Wegen dichten Schneefalls hatte das Feld nur einen Trainingssprung absolvieren können, Leyhe kam dabei auf 100,5 Meter. Die Jury blies die Qualifikation anschließend ab. „Die hätte Stephan gut gebrauchen können“, meinte Experte Sven Hannawald in der ARD.

Sein kurzer Sprung kostete den Medaillengewinner von Peking nicht nur das Finale, sondern auch den Platz im Teamspringen an diesem Samstag; an seiner Stelle springt Severin Freund, denn auch Pius Paschke (100,5) auf Platz 55 blieb ohne Punkte. Leyhe will sich am Sonntag für das zweite Einzel in Lahti qualifizieren.

Der Österreicher Stefan Kraft (283,1 Punkte), Halvor Egner Granerud aus Norwegen (268,2) und Pjotr Zyla (Polen/268,0) standen auf dem Podest – ganz knapp vor Markus Eisenbichler (267,9) und Karl Geiger (267,5), der aber die Führung im Weltcup ausbaute. Denn sein japanischer Rivale Ryoyu Kobayashi wurde nur Siebter. (be)

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