Die Mühlenkopfschanze ist bereit für die Flugschau

"Willingen immer auf Topniveau"

Willingen. Er hat genau hingeschaut und war zufrieden. „Willingen bedeutet immer Topniveau“, sagte Gabrijel Gros, der Technische Delegierte des Internationalen Ski-Verbands Fis, bei der Abnahme der Mühlenkopfschanze. Seine Freigabe für den Weltcup war wieder nur Formsache.

Los geht die große Flugschau an diesem Freitag mit dem offiziellen Training (15.30 Uhr) und der Qualifikation ab 18 Uhr. Das Team-Springen startet morgen um 18 Uhr und das Einzel am Sonntag ab 15.45 Uhr, Probedurchgang jeweils eine Stunde früher. Insgesamt 56 Sportler aus 14 Nationen sind zur Generalprobe für die Skiflug-WM ins Upland gereist. 

Bevor der die Vierschanzentournee elektrisierende Zweikampf zwischen Peter Prevc und Severin Freund in die nächste Runde geht, schritten „Jelko“ Gros und sein Assistent Jani Hyvärinen die Schanze vom Adlershorst ganz oben bis hinunter in den Auslauf ab. 

Schon 2014 war der sympathische Slowene, der Ende der 90er-Jahre als Cheftrainer seinen Landsmann Primoz Peterka zu zwei Weltcup-Gesamtsiegen führte, als TD in Willingen. Der größte Unterschied? „Das Wetter“, schmunzelte Gros. Vor zwei Jahren herrschte Winter, der aktuell auf sich warten lässt. Das hinderte die „Free Willis“ aber nicht daran, auch dieses Mal beste Bedingungen zu schaffen. Die Tageskassen sind an allen drei Tagen geöffnet.

Mehr zum Weltcup in der Freitagsausgabe der WLZ.

Rubriklistenbild: © Manfred Niemeier

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