An der Willinger Schanze läuft die Schnee-Produktion auf Hochtouren

Es wird langsam weiß am Mühlenkopf

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Seht, was kommt von oben her: Schanzenchef Wolfgang Schlüter, Stellvertreter Andi Rohn und SCW-Präsident Thomas Behle (v.l.) sind froh über die ersten Kunstflocken an der Mühlenkopfschanze.

Willingen. Es schneit regelmäßig... zumindest an der Mühlenkopfschanze. Dort läuft die Schneeproduktion für auf vollen Touren, denn in drei Wochen ist es so weit:  Skisprung-Weltcup in Willingen.

Da es auch im Upland zu warm ist, um die Schneekanonen anzuwerfen, läuft seit vergangenen Samstag das System „Snow-Factory“, das auch bei Plustemperaturen Schnee produziert. „Wir haben in den ersten vier Tagen rund 500 Kubikmeter Schnee machen können“, sagt Schanzenchef Wolfgang Schlüter, der mit seinem Stellvertreter Andi Rohn und dem Team Beschneiung die Aufsicht über die „Eistruhe“ hat.

Einen großen Schneehaufen haben die Willinger bereits mit einer Plane gegen Wind und Wetter gesichert, der zweite Schneehügel ist in Arbeit. Jede Stunde wirft die Maschine etwa vier Kubikmeter auf den Hang der Schanze. 

Nach der Biathlon-Team-Challenge soll auch von der Arena „Auf Schalke“ Schnee nach Willingen kommen und im Auslauf der Mühlenkopfschanze verteilt werden.

4 000 Kubikmeter Schnee werden für die Schanze benötigt. Auch in Bispingen haben die Willinger deswegen vorsichtshalber schon einmal Schnee bestellt, der am 4. Januar im Upland erwartet wird.  

Je nach Witterung wollen die SCW-Verantwortlichen mit der Belegung der Mühlenkopfschanze so spät wie möglich beginnen. „Ab dem 5. Januar wollen wir starten, das ist zumindest unser Plan“, sagt Wolfgang Schlüter. Innerhalb von 48 Stunden soll die Anlage dann weltcuptauglich sein. (r)

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