Bamberg: Ruhe vor dem Sturm aufs Double

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Brian Roberts stürmte mit den Brose Baskets Bamberg förmlich durch die Playoffs ins Finale

Bamberg - Nach seinem Schnelldurchlauf durch die Playoffs freut sich Bundesligist Brose Baskets Bamberg über die einwöchige Pause vor dem finalen Sturm auf das ersehnte Double.

“Wichtig für uns ist es jetzt, dass wir etwas Ruhe finden“, betonte Bambergs Coach Chris Fleming nach dem nie gefährdeten Einzug des Pokalsiegers ins Endspiel um die deutsche Meisterschaft. Erst am kommenden Sonntag steigt das erste Finale im Kampf um die Bundesliga-Krone - bis dahin kann der wiedererstarkte Meister von 2005 und 2007 Ausschau nach seinem kommenden Gegner halten.

Ein hartes Stück Arbeit hatten die Oberfranken am Sonntag im dritten Halbfinal-Spiel gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig verrichten müssen, doch trotz des heftigen Widerstandes des Außenseiters stand am Ende der 94:82-Erfolg. Finale! “Ich bin stolz auf diese Mannschaft. Sie hat in diesen Playoffs nie den Fokus verloren“, staunte Brose-Kapitän Casey Jacobsen. “Jetzt haben wir das Ziel, weitere drei Spiele zu gewinnen. Wir dürfen aber nicht weiterdenken, sondern müssen uns voll auf das erste Spiel im Finale konzentrieren.“

Deutsche Bank Skyliners Frankfurt oder Eisbären Bremerhaven - frühestens am Dienstag steht der Gegner der Oberfranken fest. “Beide Mannschaften sind gut“, konstatierte Bambergs Coach Fleming. Doch egal, wie der Playoff-Endspielgegner am Ende heißen mag: Bamberg hat im ersten Spiel Heimrecht und damit beste Karten auf sein erstes Double der Vereinsgeschichte. “Wir haben eine Riesenchance mit dem Heimvorteil im Rücken“, erkannte Trainer Fleming. “Wenn man im Finale steht, hat man immer Kraft dazu“, blickte Bambergs am Sonntag überragender Akteur Anton Gavel nach vorne. “Jetzt wollen wir auch über die Meisterschaft reden. Sie ist unser Ziel.“

Die Gäste verkauften sich teuer, doch am Ende mussten sie die Überlegenheit des Double-Anwärters neidlos anerkennen. “Natürlich haben wir viel mehr erreicht als viele Leute gedacht haben“, sagte Phantoms-Spielmacher Heiko Schaffartzik - und zollte Bamberg Lob: “Das ist die beste Mannschaft in Deutschland, und gegen die ist es keine Schande, 0:3 zu verlieren. Sie sind der Favorit auf die Meisterschaft.“

dpa

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