Sportgerichtshof bestätigt Sperre von Pechstein

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Claudia Pechstein

Lausanne - Claudia Pechstein bleibt gesperrt. Damit ist auch ihr Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen im Februar 2010 in Vancouver ausgeträumt.

Das geht aus dem 66-seitigen Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes CAS hervor. Der Eislauf-Weltverband ISU hatte die fünfmaligen Olympiasiegerin am 3. Juli wegen auffälliger Blutwerte für zwei Jahre gesperrt, dagegen war sie vor dem obersten Sportgericht in Berufung gegangen. Pechstein, die jegliches Doping bestreitet, hatte bereits zuvor angekündigt, nun vor das Schweizer Bundesgericht ziehen zu wollen.

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“Das zu akzeptieren, ist für mich unglaublich hart. Nach dem wochenlangen, unwürdigen Hin und Her war das Urteil aber abzusehen. Ich bin nicht mehr über das Ergebnis geschockt, sehr wohl aberdarüber, wie es zustande gekommen ist. Erst die ISU, jetzt der CAS. Ich habe lernen müssen, dass es ausgerechnet vor Sportgerichten offenbar keinen Platz für das im Sport so oft beschworene Fair Play gibt“, erklärte Pechstein in einer ersten Reaktion.

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“Wie man mich ohne Beweis, aufgrund eines einzigen Indizes, das zudem in der Wissenschaft noch sehr umstritten ist, sperren kann, wird mir für immer unbegreiflich bleiben“, fügte sie hinzu. Ihr Anwalt Simon Bergmann kündigte an, schnellstmöglich ein Verfahren vor dem Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne anzustrengen. Ihr Anwalt Simon Bergmann sprach von eine “schwarzen Tag für die Sportrechtssprechung.“

Pechsteins Sperre gilt nun bis Februar 2011. 

dpa

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