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Biathlon bei Olympia: Nächste Athletin bricht zusammen, extreme Bedingungen in China

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Von: Tobias Ruf

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Biathlon: Irene Cadurisch (Mitte) wird umgehend versorgt.
Biathlon: Irene Cadurisch (Mitte) wird umgehend versorgt. © picture alliance/dpa | Angelika Warmuth

Im Biathlon bei Olympia gab es den nächsten Schockmoment. Wenige Tage nach dem Zusammenbruch der Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold musste die Schweizerin Irene Cadurisch das Rennen abbrechen.

Peking/Zhangjiakou - Die negativen Schlagzeilen rund um die extremen Bedingungen bei den Biathlon-Wettbewerben bei Olympia reißen nicht ab. Auch in der Damen-Staffel am Mittwoch kam es zu erschreckenden Szenen.

Die Schweizerin Irene Cadurisch brach auf der Strecke zusammen und musste das Rennen abbrechen. Sie wurde umgehend medizinisch versorgt und abtransportiert.

Biathlon: Schweiz muss nach Zusammenbruch aufgeben

Damit war das Rennen für die Schweiz beendet. Erst vor wenigen Tagen war Ingrid Landmark Tandrevold auf der Zielgeraden zusammengebrochen, die Norwegerin verließ daraufhin die Olympischen Spiele.

Cadurisch „geht es den Umständen entsprechend gut, sie ist stabil“, ließ der Schweizer Verband verlauten. Ursächlich für den neuerlichen Vorfall dürften wieder die extremen Bedingungen gewesen sein.

Im Biathlon-Stadion von Zhangjiakou herrschten Temperaturen von unter minus 15 Grad, gepaart mit eisigem Wind. Viele Athletinnen hatten Probleme am Schießstand. Die Norwegerin Tiril Eckhoff zitterte so stark, dass sie kaum ihr Waffe beherrschen konnte. Alle Damen gingen tief eingepackt an den Start, die Wangen mit Wärmepflastern beklebt.

Schweden trotzte den Bedingungen und gewann die Goldmedaille vor Russland und der deutschen Staffel. Vanessa Voigt, Vanessa Hinz, Franziska Preuß und Denise Herrmann holten damit die zweite deutsche Biathlon-Medaille bei diesen Olympischen Winterspielen.

Biathlon bei Olympia 2022: Staffel der Herren musste verlegt werden

Am Vortag musste die Biathlon-Staffel der Herren vorverlegt werden, da am Nachmittag Temperaturen drohten, die eine Austragung des Events nicht möglich gemacht hätten.

Im offiziellen Regelwerk ist eine Temperaturuntergrenze von minus 20 Grad angegeben. Zum Abschluss stehen mit den Massenstarts am Freitag und Samstag noch zwei Rennen an. Auch hier werden wieder kalte Temperaturen erwartet.

Quelle: chiemgau24.de

*chiemgau24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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