Taktisches Manöver von Gegner

Felix Sturm lehnt Aufforderung zu Dopingtest ab

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Felix Sturm (Foto) sieht sich einem taktischen Manöver seines Gegners Soliman ausgesetzt.

Duisburg - Profibox-Weltmeister Felix Sturm sieht sich vor der Titelverteidigung am Sonnabend in Krefeld (Sat.1 / 22.30 Uhr) taktischen Manövern seines Gegners Sam Soliman ausgesetzt. Der 40 Jahre alte Australier forderte Sturm zu einem Dopingtest im Training auf, was der IBF-Champion ablehnte.

„Das ist das Schwachsinns-Getue von seinem Management, um sich reinzuwaschen. Soliman kann nichts dafür, ich glaube sogar, dass es auch ihm zu viel ist“, sagte Sturm am Montag in Duisburg.

Soliman hatte die WM-Ausscheidung am 1. Februar 2013 in Düsseldorf trotz eines frühen Niederschlags über zwölf Runden gegen Sturm gewonnen. Der Fight war aber nachträglich nicht gewertet worden, weil die Dopingprobe Solimans Spuren des Aufputschmittels Methylsynephrine aufwies. Der Weltverband IBF führte Soliman aber weiter als Herausforderer, weil die Substanz anders als beim Bund Deutscher Berufsboxer (BDB) nicht auf der verbotenen Liste geführt worden war.

„Ich habe je drei Urin- und Bluttests machen müssen. Aber ich habe keinerlei Wut oder Hass in mir“, sagte Sturm, der mit dem Sieg gegen Darren Barker am 7. Dezember 2013 zum vierten Mal Weltmeister wurde. Trainer Fritz Sdunek ist überzeugt, dass sich Sturm nicht aus dem Konzept bringen lässt: „Er wird den Kampf vorzeitig gewinnen.“

dpa

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