Bundesliga am Sonntag

FSV Mainz will nachziehen - BVB bei Werder gefordert

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Der Mainzer Trainer Sandro Schwarz fordert vollen Einsatz gegen Leipzig. Foto: Arne Dedert

Im ersten Sonntagsspiel der Fußball-Bundesliga geht es nicht nur um den Abstiegskampf, sondern auch um Punkte für den Europapokal. Leipzig ist ebenso unter Druck wie Gastgeber Mainz. Der drittletzte Spieltag der Saison endet danach in Bremen.

Berlin (dpa) - Der 1. FC Köln steigt ab, der HSV darf wieder hoffen, der VfL Wolfsburg bangt, der SC Freiburg atmet durch - im Abstiegskampf ist der FSV Mainz 05 gegen RB Leipzig (15.30 Uhr) gefordert. Zum Abschluss des 32. Spieltages tritt Borussia Dortmund bei Werder Bremen an (18.00 Uhr).

ABSTIEGSKAMPF: Schon mit einem Unentschieden gegen die Leipziger würden die Mainzer den Relegationsrang, auf den sie am Samstag gerutscht sind, wieder verlassen. Auf Rang 16 würde dann der VfL Wolfsburg fallen, der sich vor einem Jahr erst in der Relegation gerettet hatte. Natürlich wollen die Mainzer mehr, mit einem Sieg würde der Vorsprung auf den Tabellenvorletzten HSV zwei Spieltage vor Schluss auf nur schwer aufholbare fünf Punkte wachsen.

"Wir müssen alles rausfeuern, was in uns steckt", forderte FSV-Coach Sandro Schwarz von seiner Mannschaft. Wir müssen nachlegen und den Druck in Energie umwandeln." Schwarz setzt auf die Mainzer Erfahrung im Abstiegskampf, allerdings gelang in der Bundesliga noch kein Sieg gegen die Leipziger.

EUROPAPOKAL: Der Tabellensechste aus Sachsen braucht die Punkte genauso dringend wie Gastgeber Mainz. In der Bundesliga gab es in den vergangenen drei Spielen aber nur einen Punkt bei zehn Gegentoren, in der Europa League das krachende Aus in Marseille. "Ich glaube, dass wir am Sonntag eine Reaktion auf die letzten Spiele zeigen werden", sagte Trainer Ralph Hasenhüttl und verlangte genau wie sein Kollege Schwarz, "den Druck in positive Energie" umzumünzen.

Borussia Dortmund will in Bremen dem erneuten Einzug in die Champions League näherkommen. Vor allem nach dem starken Auftritt beim 4:0 gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Wochenende strotzt die Borussia vor Selbstbewusstsein. "Wir wollen in die Champions League, das ist unsere Zielsetzung. Und wir haben es selbst in der Hand, den dritten Platz zu verteidigen", sagte Trainer Peter Stöger.

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