Lob für Veranstaltung

Der Maschsee-Triathlon darf wiederkommen

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Bei den Männern sicherte sich am Maschsee Jonathan Zipf aus Saarbrücken seinen ersten deutschen Meistertitel.

Hannover - Das befürchtete Verkehrschaos blieb aus und auch sonst war der Maschsee-Triathlon ein Erfolg. Stimmung und Organisation stimmten und das trotz einiger Regenschauer. Nur die Triathlon-Herren von Hannover 96 konnten sich nicht so sehr freuen.

Das größte Kompliment für den hannoverschen Maschsee-Triathlon gab es, als die Athleten der olympischen Distanz noch auf der Strecke waren. Hannover, so signalisierte es der Triathlon-Verband nach HAZ-Informationen, soll auch im nächsten Jahr die deutsche Meisterschaft ausrichten.

Stimmung und Organisation stimmten, das befürchtete Verkehrschaos blieb aus. Und auch das Wetter spielte trotz Regenschauern am Nachmittag mit.

Den deutschen Meistertitel auf der Sprintdistanz sicherte sich eine Topathletin: Favoritin Anne Haug gewann erstmals einen nationalen Meistertitel. Die Zweite der laufenden WM-Wertung aus Bayreuth siegte in 1:02:47 Stunden vor den Saarbrückerinnen Rebecca Robisch (1:02:58) und Hanna Philippin (1:03:09). „Das ist meine erste deutsche Meisterschaft, und das freut mich unheimlich“, sagte Haug. In London am 14. und 15. September kann sie nun Weltmeisterin werden – viele Hannoveraner werden ihr dafür die Daumen drücken.

Bei den Männern sicherte sich am Maschsee Jonathan Zipf aus Saarbrücken ebenfalls seinen ersten deutschen Meistertitel. Zipf hatte in 56:07 Minuten sechs Sekunden Vorsprung vor dem Potsdamer Franz Löschke. Auch ein Lokalmatador stand ganz oben auf dem Treppchen am Nordufer: Justus Nieschlag aus Lehrte gewann den „U 23“-Wettbewerb.

Eine Enttäuschung gab es dagegen für die Bundesligamänner von Hannover 96. Im Abschlussrennen wollten sie vom 4. auf den 3. Platz klettern. Nach einem enttäuschenden 10. Rang bleibt in der Endabrechung nur Platz 7.

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