Nowitzki nach Pleite sauer: 95:111 bei Cavaliers

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Dirk Nowitzki.

Dallas - Auch Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist nicht immer ein Erfolgsgarant für die Dallas Mavericks.

Der 2,13-Meter-Gigant aus Würzburg war mit 27 Punkten und 9 Rebounds bei der 95:111-Auswärtsniederlage in Cleveland am Samstag (Ortszeit) in der nordamerikanischen Profi-Liga NBA zwar erneut bester Punkte- Lieferant der “Mavs“. Aber die bittere Auswärts-Pleite konnte diesmal auch der starke Kapitän der Texaner nicht verhindern.

In der Southwest Division verteidigten die Mavericks mit 12:5 Siegen die Tabellenspitze, aber in der Western Conference ist der Abstand zum Spitzenreiter Phoenix Suns (13:3) und den Los Angeles Lakers (12:3) gewachsen. Der Titelverteidiger aus L.A fertigte die Golden State Warriors in deren Halle mit 130:97 ab und kommt immer besser ins Rollen. Die Cleveland Cavaliers liegen in der Central Divison der Eastern Conference mit 12:5 Siegen auf Platz eins.

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Nowitzki war sauer und zu kaum einer Äußerung in den Medien bereit. “Wenn man trotz vieler ausgelassener Würfe knapp hundert Punkte macht, aber die Defensive zu schwach ist, kann man nicht gewinnen.“ Dafür sprang Jason Terry (25 Punkte) mit Worten umso drastischer in die Bresche: “Die haben uns überall auf dem Feld in den Hintern getreten und uns durch die Halle gescheucht“, konstatierte der beste Shooter neben Nowitzki einen Tag nach der 113:92-Gala bei den Indiana Pacers. “Die Cavaliers waren immer einen Schritt schneller. Uns ist aber auch rein gar nichts eingefallen, um sie von dem Kurs abzuhalten, den sie gegen uns gehalten haben.“

Auch “Mavs“-Coach Rick Carlisle reagierte entsprechend angesäuert: “Wir hatten 60 Prozent Wurfmöglichkeiten aus dem Feld, die wir aber nicht ausgenutzt haben. Das hinterlässt nach dem dritten Auswärtsspiel mit zuvor zwei Siegen nacheinander einen faden Geschmack im Mund. Ich war nach den Coups in Houston und Indiana begeistert von unserem Spiel. Aber dieses war ein faules Ei, das zum Himmel stinkt.“ Nur 24 von 39 Rebounds konnte das Team ohne die Dauerverletzten Josh Howard und Eric Dampier gewinnen.

Das war der Schlüssel zum Sieg für das Team aus Cleveland, bei dem LeBron James und Mo Williams mit je 25 Zählern ihre Show abzogen und den Höhenflug der Mavericks stoppten. Beeindruckend war vor allem, wie Cleveland im ersten Viertel mit einer Serie von 22:0 Punkten ohne Gegentreffer den “Mavs“ gleich den Schneid abgekauft hatte und mit 68:55 in die Halbzeit gegangen waren. Am Montag können die “Mavs“ nun mit einem Sieg im heimischen American Airlines Center gegen die Philadelphia 76ers zumindest die Heimbilanz von 5:2 aufpolieren.

dpa

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