Inside Bora-hansgrohe - 1. Etappe

OVB-Podcast zur Tour de France 2022: „Wir haben einen Fehler gemacht, für den wir uns entschuldigen“

Die Geschehnisse rund um Bora-Kapitän Alexander Wlassow sorgten für Unruhe vor dem Tour-Start.
+
Die Geschehnisse rund um Bora-Kapitän Alexander Wlassow sorgten für Unruhe vor dem Tour-Start.

In der zweiten Folge des Podcasts zur Tour de France 2022 „Inside Bora-hansgrohe“ analysiert Teammanager Ralph Denk die erste Etappe in Kopenhagen und spricht über das Abschneiden seines Teams. Zudem bezieht er Stellung zu den Vorkommnissen rund um den russischen Fahrer Alexander Wlassow.

Kopenhagen - Die Tour de France 2022 startete am Freitag in Kopenhagen. ovb-online.de* ist während des wichtigsten Radrennens der Welt täglich mit dem deutschen Rennstall Bora-hansgrohe verbunden und liefert im täglichen Podcast „Inside Bora-hansgrohe“ exklusive Einblicke hinter die Kulissen des größten deutschen Radsportteams.

*Hinweis der Redaktion: Anbei lesen Sie eine Zusammenfassung der aktuellen Folge, den gesamten Inhalt finden Sie hier im Podcast

* Haben Sie Fragen an Ralph Denk und wollen Teil des Podcasts sein? Schicken Sie Ihre Frage an tobias.ruf@ovbmedia.de

Podcast zur Tour de France 2022: „Da kann sich Deutschland eine Scheibe von abschneiden“

In der zweiten Folge berichtet Teammanager Ralph Denk vom Tour-Start in Kopenhagen und der Kulisse in der dänischen Hauptstadt. „Hier herrscht totale Euphorie für den Radsport und das Fahrradfahren. Da kann sich Deutschland eine Scheibe von abschneiden“.

Beim Sieg des Belgiers Yves Lampaert wurde Lennard Kämna als 19. bester Bora-Fahrer, Team-Kapitän Alexander Wlassow erreichte den 21. Rang. „Die Bilanz fällt gut, aber nicht sehr gut aus. Wir konnten größeren Schaden von Alexander abwenden, hätten uns aber einen geringeren Rückstand auf die Mitfavoriten gewünscht“, bilanziert Denk.

Podcast zur Tour de France 2022: Wir haben einen Fehler gemacht, für den wir uns entschuldigen

Unruhe hatte es im Vorfeld der Tour um den russischen Fahrer Wlassow gegeben. Als ihm in einer Videokonferenz via Chat die Frage gestellt wurde, was er davon halte, dass russische Tennisprofis aktuell in Wimbledon ausgeschlossen sind, er jedoch die Tour de France fahren könne, wurde die Frage vom Bora-Pressesprecher nicht weitergeleitet.

„Bei der Online-Pressekonferenz ist uns als Team ein Fehler unterlaufen, für den wir uns entschuldigen. Die Frage wurde von unserem Pressesprecher nicht weitergeleitet. Das war nichts Bewusstes und ist im Trubel untergegangen.“

Denk ergänzt: „Wir wollen Alexander schützen und haben entschieden, keine Fragen zur Politik zu beantworten. Dass wir die Frage nicht zugelassen haben, war etwas stümperhaft von uns. Im Eifer des Gefechts passieren Fehler, da stelle ich mich hinter meine Mitarbeiter. Ich hoffe, dass die Journalisten uns das verzeihen.“

Im Hintergrundthema geht es um Sponsoring im Radsport. Der Teammanager erklärt, wie sich der Sponsoren-Pool zusammensetzt und wie sich das Sponsoring im Laufe der Zeit verändert hat.

Lesen Sie auch: Tour de France 2022: Alle Termine und Ergebnisse im Überblick

Abschließend blickt Denk auf die zweite Etappe, die am Samstag ebenfalls in Dänemark gefahren wird. Die Flachetappe von Roskilde nach Nyborg über 202 Kilometer hat es in sich.

„Es wird fast ausschließlich an der Küste gefahren, das macht die Etappe sehr windanfällig. Es ist starker Wind angekündigt, das kann im Feld immense Schäden anrichten“, sagt Denk abschließend.

Quelle: ovb-online.de

truf

Kommentare