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OVB-Podcast zur Tour de France 2022: „Das war heute Krieg in der Wallonie“

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Von: Rosi Gantner

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Pogacar
Pogacar hat auch das Gelbe Trikot übernommen. © David Stockman/BELGA/dpa

In der siebten Folge des Podcasts zur Tour de France 2022 „Inside Bora-hansgrohe“ spricht Teammanager Ralph Denk über die mit 220 Kilometern extrem lange Etappe und das Abschneiden seines Teams. Im Hintergrundthema geht es um Einschaltquoten, Sponsoring und die Teamstrategie.

Longwy - Die Tour de France 2022 wurde am Donnerstag mit einer extrem langen Etappe fortgesetzt. Von Binche ging es nach Longwy, dabei mussten knapp 220 Kilometer bewältigt werden - einen Großteil der Strecke durch die belgische Region Wallonie und weiter durch die Ardennen mit unzähligen giftigen Anstiegen und Abfahrten.

Gerade in diesen Rennstunden war höchste Wachsamkeit gefragt, unzählige Ausreißversuche machten das Rennen spannend. Ralph Denk, Teammanager von Bora-hansgrohe, fasst es im Podcast kurz und prägnant zusammen: „Das war heute Krieg in der Wallonie.“

Längste Etappe der Tour de France 2022

In sich hatten es dann auch noch die Schlusskilometer: mit extrem steilen Anstiegen. Hinzu kommt, dass es sich noch dazu um die längste Etappe der aktuellen Tour de France handelte.

In dem schweren Rennen zeigte Bora-hansgrohe einmal mehr eine mannschaftlich eine starke Leistung und behält Kapitän Alexander Wlassow in Reichweite des Gesamtpodests. Selbst die Schrecksekunden mit einem Sturz des Kapitäns wenige Kilometer vor dem Ziel parierte die Mannschaft und führte Wlassow wieder an die Favouritengruppe heran.

So geht es Wlassow nach dem Sturz

Im Podcast fasst Ralph Denk die Geschehnisse dieser spannenden Etappe zusammen und verrät, wie es dem Teamkapitän nach dem Sturz geht.

ovb-online.de* ist während des wichtigsten Radrennens der Welt täglich mit dem deutschen Rennstall Bora-hansgrohe verbunden und liefert im täglichen Podcast „Inside Bora-hansgrohe“ exklusive Einblicke hinter die Kulissen des größten deutschen Radsportteams.

*Hinweis der Redaktion: Anbei lesen Sie eine Zusammenfassung der aktuellen Folge, den gesamten Inhalt finden Sie hier im Podcast

* Haben Sie Fragen an Ralph Denk und wollen Teil des Podcasts sein? Schicken Sie Ihre Frage an tobias.ruf@ovbmedia.de

In der siebten Folge berichtet Teammanager Ralph Denk von der extrem langen Etappe nach Longwy, den vielen Angriffen im Fahrerfeld und das harte Rennen bis zum letzten Kilometer. „Diese Etappe war alles andere als leicht, es ging den ganzen Tag rauf und runter“, berichtet der Teamchef.

Schrecksekunde im Team Bora-hansgrohe

Schrecksekunde für Fans und Team dann kurz vor dem Ziel: Teamkapitän Wlassow hatte eine Verkehrsinsel übersehen und „ist drübergestolpert“, beschreibt es Ralph Denk. Doch Glück im Unglück: Er war schnell zurück auf dem Rad und mit vereinten Kräften wieder an die führende Gruppe herangefahren. „Wir haben alle gestoppt, um Wlassow wieder nach vorne zu bringen“, sagt Denk. Das wurde am Ende belohnt: Der Kapitän verlor kaum Zeit, liegt nun mit nur 52 Sekunden Rückstand und Platz 7 dicht hinter dem neuen Führenden Tadej Pogacar in den Top Ten.

Im Hintergrundthema geht es um das liebe Geld, genauer gesagt um Einschaltquoten, Sponsoring und die Strategie eines Radsportteams. Wie diese Herausforderung gemeistert wird, erklärt Denk in der aktuellen Podcast-Folge.

Abschließend blickt Ralph Denk im Podcast auf die siebte Etappe, die am Freitag gefahren wird. Die Etappe von Tomblaine nach La Super Planche des Belles Filles ist 176 Kilometer lang und geht ins Mittelgebirge, in die Vogesen. Dort ist ein weiterer Schlagabtausch der Klassementfahrer zu erwarten. Und es bleibt spannend: Wird Pogacar das soeben gewonnene Gelbe Trikot verteidigen? Und: Greift ein Fahrer von Bora-hansgrohe zum Etappensieg?

„Morgen wird es ein Tag für die Bergfahrer, die Sprinter werden leiden und heute Nacht sicherlich nicht gut schlafen“, sagt Denk abschließend.

Quelle: ovb-online.de

rg

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