Abfahrt am Freitag

Ski alpin: Saison-Aus für Ferstl, Paris siegt in Garmisch

Ski alpin: Josef Ferstl nach seinem Sturz in Garmisch-Partenkirchen.
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Ski alpin: Josef Ferstl (rechts) nach seinem Sturz in Garmisch-Partenkirchen.

Dominik Paris hat die Abfahrt auf der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen gewonnen und damit seinen ersten Saisonsieg im Weltcup 2020/21 im Ski alpin eingefahren. Im deutschen Team herrscht Frustration, die Saison von Josef Ferstl ist nach einem Sturz beendet.

Garmisch-Partenkirchen - Die Abfahrt auf der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen gehört zu den anspruchsvollsten Strecken im Weltcup 2020/21 im Ski alpin. Dominik Paris meisterte die Strecke am Freitag mit Bestzeit, Josef Ferstl stürzte und Thomas Dreßen ging als Vorläufer an den Start.

Dominik Paris aus Italien hat sein erstes Rennen seit seiner schweren Verletzung im Januar 2020 gefeiert. Der Südtiroler siegte in Garmisch-Partenkirchen mit 37 Hundertstel vor dem Schweizer Beat Feuz und vier Zehntel vor Matthias Mayer aus Österreich.

Paris präsentierte sich mit einem aggressiven und nahezu fehlerfreien Lauf in WM-Form. Am Montag beginnt seine Heim-WM in Cortina d‘Ampezzo.

Dominik Paris aus Italien jubelt nach der Abfahrt.

Ferstl stürzt, Saison beendet

Für Josef „Pepi“ Ferstl ist die Teilnahme an der WM hingegen gelaufen. Der 32-Jährige stürzte auf der Kandahar, verletzte sich schwer und wird auch im Laufe der Saison nicht mehr zum Einsatz kommen.

„Meine Knie und mein Kopf sind so weit in Ordnung, im Sprunggelenk und an der Hüfte ist aber etwas nicht gut“, sagte der Kitzbühel-Sieger von 2019 im Anschluss an das Rennen im ORF und hatte dabei schon eine böse Vorahnung.

Frustration, aber auch Erleichterung

Weitere Untersuchungen ergaben einen Muskelbündelriss im linken Hüftbeuger sowie ein angebrochenes linkes Sprunggelenk. „Diese Verletzung wenige Tage vor den Weltmeisterschaften ist natürlich bitter. Auf der anderen Seite bin ich froh, dass nicht mehr passiert ist. Ich werde die Verletzungen ausheilen und dann in die Vorbereitung für die Olympiasaison einsteigen“, sagte der Sportler.

Bester Deutscher wurde Dominik Schwaiger, der sich als Zwölfter für die WM empfahl. Romed Baumann wurde 14., Andreas Sander 23.

Thomas Dreßen ging als Vorläufer ins Rennen.

Thomas Dreßen, der mit einem Comeback geliebäugelt hatte und auch am Training teilnahm, ging nur als Vorläufer ins Rennen. Nach seiner Hüft-OP kam ein Renneinsatz noch zu früh. Dreßen könnte aber bei der WM an den Start gehen.

Quelle: chiemgau24.de

*chiemgau24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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