Vettel ist zufrieden und hadert mit den Reifen

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Vettel führt die WM weiter souverän an. 85 Punkte Vorsprung hat der Weltmeister von 2010

Budapest - Platz zwei hinter Jenson Button - und das obwohl der deutsche Seriensieger von der Pole startete. Trotzdem ist Weltmeister Sebastian Vettel zufrieden, mahnt aber zur Vorsicht.

Frage: „Sie sind zum dritten Mal in Folge ohne Sieg geblieben, haben die Führung in der WM-Wertung aber ausgebaut. Welche Gefühlen dominieren nach dem Budapest-Rennen?“

Sebastian Vettel: „Ich bin zufrieden, wenn auch nicht komplett. Es nagt, wenn man das Gefühl hat, dass man hätte gewinnen können. Das Ziel ist der Sieg und nicht Platz zwei, aber das waren wichtige Punkte. Deshalb war es alles in allem ein gutes Ergebnis und ein großer Schritt. Ich habe alle außer Jenson Button hinter mir gelassen.“

Frage: „Sie sagen, der Sieg war möglich. Wodurch haben Sie ihn verspielt?“

Vettel: „Auf den weichen Reifen hätte ich beide Male eine Runde früher reinkommen müssen. Es ist schwer zu sagen, wo wir dann gelandet wären, aber sicher weiter vorne. Insgesamt war es ein schweres Wochenende, aber wir waren schneller als am letzten, das ist schon mal ein gutes Gefühl."

Frage: „Ist Ihr Auto, mit dem sie sechs der ersten acht Rennen gewonnen haben, noch das schnellste im Feld?“

Vettel: „Im Moment haben wir vielleicht nicht das stärkste Auto, trotzdem gelingt es uns, vorne reinzufahren. Man muss feststellen, dass Ferrari und McLaren sich stark verbessert haben. Beide McLaren waren schnell bei allen Bedingungen. Aber unser Ziel muss es sein, wieder ganz vorne zu landen. Wir müssen hart arbeiten und zurückschlagen.“

Frage: „Dennoch sind Ihre 85 Punkte Vorsprung bei nur noch acht ausstehenden Rennen ein komfortabeles Polster...“

Vettel: „Es ist noch ein weiter Weg. Wir haben im letzten Jahr gesehen, wie schnell alles gehen kann.“

sid

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