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Google: Sicherheitslücke entdeckt – das können Nutzer jetzt zum Schutz tun

Die Google-App auf dem Smartphone
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Google ist derzeit von einer Sicherheitslücke betroffen.

Wer regelmäßig Anwendungen von Google nutzt, sollte aktuell aufpassen. Der Online-Riese ist von einer Sicherheitslücke betroffen.

Dortmund – Maps, Google Drive oder der Play Store: Milliarden Menschen nutzen täglich verschiedene Apps und Dienste von Google. Besonders der Internetbrowser Chrome des Unternehmens fasst viele Funktionen von Google zusammen. Wie RUHR24* berichtet, hat Chrome aber aktuell eine Sicherheitslücke.

UnternehmenGoogle LLC
Gründung4. September 1998 in Kalifornien, USA
CEOSundar Pichai (2. Okt. 2015–)

Sicherheitslücke bei Google: Darauf sollten Nutzer aktuell achten

Das Unternehmen warnt derzeit auf dem eigenen Blog des Google-Teams davor. „Google ist sich bewusst, dass es für die Sicherheitslücke CVE-2021-30554 eine Anwendung in der Wildnis gibt“, heißt es in dem Eintrag. Das Beunruhigende: So ein Leck bleibt meist nicht lange unbemerkt. Hacker „in der Wildnis“ des Internets stellen potenziell eine Gefahr dar.

Was kann schlimmstenfalls passieren? Google warnt davor, dass Milliarden Google-Konten und die darauf gespeicherten Daten aktuell besonders angreifbar seien. Besonders Accounts, die unzureichend geschützt sind, seien ein leichtes Ziel für Hacker-Angriffe. Das Unternehmen spielt damit auf unsichere und damit einfach zu knackende Passwörter an.

Grundsätzlich sind Nutzer betroffen, die Chrome in der Desktopanwendung via Windows, Mac und Linux benutzen. Allerdings wurde ein Update veröffentlicht, dass die Sicherheitslücke schließen soll (mehr News zu Digitales* bei RUHR24).

Google Chrome: Update für Sicherheitslücke ist bereits da

In vielen Fällen wird dieses automatisch installiert. Nutzer sollten auf Empfehlung von Google dennoch sicher gehen und im Browser selbst den aktuellen Stand überprüfen. Das automatische Update sollte im besten Fall die aktuelle Browserversion 91.0.4472.114 installieren.

Ob das auch passiert ist, lässt sich mit einem Klick auf das Dreipunkte-Menü oben rechts im Browser feststellen. Unter dem Reiter „Hilfe/ Über Chrome“ wird Nutzern angezeigt, auf welchem Stand der Browser ist. Wenn die Nummer dort kleiner ist als 91.0.4472.114, kann das neue Update alternativ auch manuell eingeleitet werden.

Video: Google Earth – neues Update zeigt die Folgen des Klimawandels

Wer ein Gerät von der Arbeit nutzt, sollte außerdem die firmeneigene IT-Abteilung auf die veraltete Version hinweisen. Die Inhalte und entsprechenden Konten sollen schließlich nicht in die falschen Hände geraten. Auch die Installation einer Schadsoftware, eines sogenannten Virus, ist bei einem Hacker-Angriff über Google Chrome möglich. Bei WhatsApp sollten Nutzer derzeit auch genau hinschauen*, hier sind gefährliche Codes im Umlauf.

Sicherheitsleck bei Google Chrome: So schützt man sich grundsätzlich

Im Fall von Google ist das rettende Update bereits da. Aber wie schützen Nutzer sich generell vor Sicherheitslücken und Hacker-Angriffen? Ein sicheres Passwort spielt dabei eine große Rolle. Wie die Verbraucherzentrale mitteilt, sollte ein gutes Passwort:

  • mindestens zehn Zeichen haben
  • aus Groß- und Kleinbuchstaben bestehen
  • Sonderzeichen enthalten
  • in keinem Wörterbuch zu finden sein

Das Lieblingstier, der letzte Urlaubsort oder die Namen der Kinder als Passwort zu wählen ist daher nie eine gute oder sichere Idee. Und: je sensibler der Zugang ist, desto mehr sollte der Fokus auf ein sicheres Passwort gelegt werden. Etwa bei Online-Banking. Das Google-Konto kann aber ebenso sensible Daten enthalten und beispielsweise mit PayPal verknüpft sein*. Deswegen lohnt es sicher auch hier, das eigene Passwort noch einmal zu überprüfen. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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