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Nudeln einfrieren – einfacher Trick macht Pasta monatelang haltbar

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Von: Malin Annika Miechowski

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Nudeln gehören zum liebsten Essen in Deutschland. Doch ist noch Pasta übrig, müssen die übrigen Portionen nicht in den Müll wandern. 

Dortmund – Spaghetti sorgen bei Kindern und Erwachsenen nicht nur auf Fotos für ein Lächeln. Auch der leibhaftige Verzehr von Pasta sorgt durch die Steigerung des sogenannten Serotoninspiegels im Gehirn für Glücksgefühle und gute Laune. Kein Wunder also, dass meist große Portionen davon auf den Tisch kommen. RUHR24 weiß, wie man die Reste für mehrere Monate aufbewahren kann.

Pasta-SorteSpaghetti
ZutatenWeizengrieß, Wasser
Typische Kochzeitacht bis zwölt Minuten

Nudeln einfrieren – Schon beim Kochen von Pasta aufpassen

Egal, ob mit Ketchup, Tomatensoße, Gemüse oder Sahnesoße – In vielen Haushalten sind Spaghetti, Penne und Fusilli ein Muss. Insgesamt fast 800.000 Tonnen Nudeln haben Deutsche daher laut ZDF im Jahr 2020 verzehrt und so in Corona-Zeiten für eine große Knappheit von Pasta in den Supermärkten gesorgt. Damit man nicht für jede Mahlzeit neue Nudeln kaufen und kochen muss, hilft der Griff zum Gefrierschrank.

Denn Pasta lässt sich in wenigen Schritten einfrieren und laut Öko-Test dadurch auch nach drei bis vier Monaten noch verzehren. Erste Vorkehrungen dafür lassen sich bereits bei der Zubereitung treffen. Nach dem energiesparenden Kochen von Nudeln hilft es, die Teigwaren in Öl zu schwenken. Durch die Benetzung mit der Flüssigkeit verhindert man, dass Spaghetti und Co. beim Auftauen zu einem klebrigen Matsch werden.

Verbraucher, die Pasta bewusst vorkochen und einfrieren möchten, sollten darauf achten, dass Spaghetti und andere Sorten nicht weiter als al dente gekocht werden. Je nach Länge der Pasta bedeutet dies eine Kochzeit von etwa fünf bis zehn Minuten. Dies hilft ebenfalls dabei, dass die Teigwaren nach dem Auftauen wie frisch gekocht schmecken.

Nudeln einfrieren und auftauen – wichtige Tipps vor dem Verzehr beachten

Nicht geeignet für den Umzug in den Gefrierschrank sind Nudeln, die schon einige Tage im Kühlschrank hinter sich haben. Für das Einfrieren sollte die Pasta lieber frisch und bereits abgekühlt sein, bevor sie in eine Vorratsdose wandert. Wichtig ist es außerdem, die Nudeln getrennt von der Soße einzufrieren, da sie andernfalls durch die Feuchtigkeit matschig werden könnten. Wer Spaghetti oder Penne am liebsten mit Sahnesoße verspeist, kann das Topping ebenfalls umfüllen und im Gefrierschrank lagern, um es später nochmals zu genießen.

Das Verbraucherportal Utopia empfiehlt als umweltfreundliche Alternative zu Plastikdosen und Gefrierbeuteln einen Baumwollbeutel oder Einweckgläser für die kühle Aufbewahrung der Nudeln. Auch Edelstahldosen eignen sich zum Einfrieren von Spaghetti und Co. – allerdings nicht zum Auftauen in der Mikrowelle (weitere News zu Lifehacks bei RUHR24).

Mikrowelle
Gefrorene Nudeln und Soße lassen sich in der Mikrowelle wieder erwärmen. © Jan Haas/dpa

Verbraucher sollten laut Öko-Test außerdem darauf achten, die übrige Pasta vor dem Einfrieren zu portionieren und auf mehrere Gefäße zu verteilen. Eine Ausnahme bietet der Baumwollbeutel. Darin lässt sich die Pasta am besten flach verteilen und bei Bedarf die gewünschte Menge von der gefrorenen Nudelplatte abbrechen.

Gefrorene Nudeln kochen – Wasserkocher, Mikrowelle oder Herdplatte nutzen

Für das Auftauen der eingefrorenen Pasta gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine Option ist es, die Nudeln kurz zu befeuchten und in der Mikrowelle auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen. Allerdings können die Spaghetti und anderen Sorten dadurch ein wenig matschig werden. Personen, die etwas mehr Zeit für die Vorbereitung des Essens haben, können die gefrorene Menge in ein lauwarmes Wasserbad legen und auf diese Weise auftauen lassen.

Schneller geht es hingegen, wenn man die Nudeln aus dem Gefrierschrank für etwa zwei bis drei Minuten in kochendes Salzwasser legt. Danach sollen sie wie frisch zubereitet schmecken. Und das Nudelwasser lässt sich anschließend sogar noch als Hausmittel nutzen.

Selbst gekochte Pasta lässt sich aber nicht nur einfrieren. Aus ihr lassen sich auch Instant-Nudeln zaubern, ähnlich denen, die man aus asiatischen Gerichten kennt. Dafür einfach die gewünschte Menge in Salzwasser einlegen und über Nacht einweichen lassen. Anschließend einfach mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher übergießen und weitere zwei bis drei Minuten ziehen lassen.

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