Der katholische Pfarrer Bernd Conze wechselt von Bad Arolsen nach Korbach

Abschied mit Wehmut

Abschied von Pfarrer Bernd Conze aus der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist. Als Konzelebrant am Altar war der Cansteienr Pfarrer Udo Scholz (r.) gekommen. Links: Diakon Michael Thamm. Fotos: Elmar Schulten

Bad Arolsen - Mit einem Festgottesdienst um einem großen Empfang im Bürgerhaus hat die katholische Kirchengemeinde St. Johannes Baptist ihren langjährigen Pfarrer Bernd Conze verabschiedet, der künftig für St. Marien in Korbach zuständig sein wird.

„Nein, es gibt keinen Grund zu gehen“, wiederholte Conze im Gottesdienst die schon oft gegebene Antwort auf die ebenso häufig gestellte Frage. „Aber der Herr hat nicht gesagt, bleib da, wo ihr euch wohlfühlt und es euch gut gefällt“, ging der Pfarrer auf die kurz zuvor gehörte Bibellesung ein. „Der Herr selbst ist Bezugspunkt für alle Ausgesandten.“ Die Hauptamtlichen müssten sich dann irgendwann wieder auf den Weg machen, während die Ehrenamtlichen in der Gemeinde verbleiben, um ihre Aufgabe zu erfüllen.

In den vergangenen 18 einhalb Jahren habe er über 1000 Predigten gehalten. Die Botschaft sei letztlich immer die gleiche geblieben: „Ich hoffe, dass meine Worte die Menschen erreicht haben und etwas bewirken konnten.“

Die deutlich sicht- und hörbare Antwort gaben die vielen Gruppen der Gemeinde zum Ende des Gottesdienstes und beim Empfang im Bürgerhaus.

Der Kirchenchor unter Leitung von Olaf Schillmöller gestaltete den Gottesdienst. Im Bürgerhaus sangen der ökumenische Gospelchor unter Leitung von Jan Knobbe und die Chöre der „Liedertafel“ Mengeringhausen unter Leitung von Lisa herrlich.

Worte des Dankes für 18 gute Jahre fanden Gottfried birke vom Kirchenvorstand, Katharina Schramm vom Pfarrgemeinderat, Vertreter der ökumenischen Gemeinschaft Wethen, der evangelischen Kirchengemeinden Rhoden und Bad Arolsen, der Caritas, der Rockzipfelgruppe und viele, viele mehr.

Bürgermeister Jürgen van der Horst stellte fest, dass Rathauscehf und Pfarrer eine Menge gemeinsamhaben: Beide müssen sich um das Wohl der Menschen kümmern und beide versinken oft in Verwaltungs- und Finanzdingen.

Conzes evangelischer Amtsbruder Gerhard Lueg lobte das gute, ökumenische Miteinander. In der Großen Allee sei man sich manches Mal gegenseitig Seelsorger für die Probleme des Alltags gewesen.

Das schönste Abschiedgeschenk aber bekam Pfarrer Hund Ulfi: Damit er sich schnell im neuen Zuhause in Korbach heimisch fühlt, hatten ihm gleich mehrere seiner Bad Arolser Freunde Hundehütten ausgesucht. Drei Stück an der Zahl in groß und komfortabel und in klein und tragbar. Mal sehen, wofür sich der Rauhaardackel am Ende entscheidet.

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