Virus bei Untersuchungen nicht nachgewiesen

Abschlussklasse darf nach Corona-Tests wieder in Kaubach-Schule Bad Arolsen  

Die Kaulbach-Schule in Bad Arolsen: Die Abschlussklasse H 10 darf morgen wieder in die Schule gehen. Foto: Armin Haß

 Bad Arolsen – Die Abschlussklasse H 10 an der Kaulbach-Schule Bad Arolsen darf nach mehrtägiger Zwangspause wieder zum Unterricht gehen. In Tests konnte kein Corona-Virus bei zwei Schülern festgestellt werden.

Die Mutter eines Schülers war vorige Woche positiv auf den Corona-Virus getestet worden. Der Jugendliche wurde schließlich auch auf den Virus untersucht, das Ergebnis wurde gestern mitgeteilt: Corona nicht nachweisbar.

Grippeähnliche Symptome

Bereits am Dienstag wurde nach Auskunft von Schulleiterin Rosel Reiff bekannt, dass eine Klassenkameradin des Jungen, die grippeähnliche Symptome gezeigt habe, negativ getestet worden sei.

Die offizielle Bestätigung durch das Gesundheitsamt, dass der Coronavirus bei dem Mädchen nicht nachgewiesen wurde, bekam die Schulleiterin auf Nachfrage. In diesem Fall war das Mädchen beim Gesundheitsamt in Kassel untersucht worden.

Einsatz für Tests

Tests von Kindern positiv getesteter Elternteile müssen nicht zwangsläufig stattfinden. Doch habe sich neben der Schulleitung der Elternbeirat beim Gesundheitsamt für eine Testung der betroffenen Schüler eingesetzt..

Schulleiterin Reiff: „Das liegt im Interesse der Mitschüler und ihrer Angehörigen sowie des Kollegiums, zu dem auch Lehrkräfte aus Risikogruppen angehören. Besonders wichtig waren die Tests, weil die Jugendlichen vor dem Schulabschluss stehen.“

Notlage erkannt

Das Gesundheitsamt in Korbach habe die Notlage erkannt und die Abholung des Schülers zur Teststelle in Korbach veranlasst. Zudem sei auch dafür gesorgt worden, dass er wieder zurückgebracht wurde.

Eine ältere Schwester des Jugendlichen, die aber nicht im gleichen Haushalt lebt, wurde inzwischen negativ getestet..

20 Schüler in  großem Raum

Die Klasse H 10 zählt 20 Schüler, die alle in einem der drei besonders großen Räume an der Haupt- und Realschule mit 84 Quadratmetern Grundfläche Unterricht erhalten. Jeder Schüler bekommt einen eigenen, namentlich gekennzeichneten Tisch zugewiesen, der Mindestabstand von 1,50 Meter sei ausgemessen worden.

Die Klassenräume verfügen an der Kaulbach-Schule normalerweise über eine Fläche von 55 bis 57 Quadratmetern und werden unter den besonderen Hygieneanforderungen wegen der Corona-Pandemie mit 15 Schülern besetzt.

Masken  an der Schule

Schulleiterin Reiff hat vor zwei Wochen bei Wiederbeginn des Unterrichts durchgesetzt, dass an der Schule Masken getragen werden. Diese tragen dazu bei, dass Viren von möglicherweise infizierten Menschen sich nicht weiter verbreiten. Dieser Behelf geht aber nur auf, wenn alle Masken tragen und die weiteren Hygieneregeln eingehalten werden.

Eine Lehrerin berichtet dazu: „Ich selbst trage seit letzter Woche eine FFP2-Maske für zweimal 90 Minuten pro Tag. Wenn ich viel erkläre, wird diese feucht und zieht sich beim Einatmen ans Gesicht, sodass ich mich ab und zu zur Wand drehen und ein paar Atemzüge ohne Maske nehmen muss.“ Schutzmasken ab der FFP2-Klasse bieten Schutz vor Corona-Viren.

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