Chef der hessischen Staatskanzlei im Gespräch mir Prinz Carl Anton

Minister Wintermeyer zu Gast im Bad Arolser Residenzschloss: Achse Waldeck-Wiesbaden belebt

Der Chef der hessischen Staatskanzlei war zu Gast im Bad Residenzschloss. Von links der CDU-Landtagsabgeordnete Armin Schwarz, Schlossherr Prinz Carl Anton zu Waldeck und Pyrmont und Staatsminister Axel Wintermeyer.
+
Der Chef der hessischen Staatskanzlei war zu Gast im Bad Residenzschloss. Von links der CDU-Landtagsabgeordnete Armin Schwarz, Schlossherr Prinz Carl Anton zu Waldeck und Pyrmont und Staatsminister Axel Wintermeyer.

Staatsminister Axel Wintermeyer hat sich am Mittwoch mit Prinz Carl Anton zu Waldeck und Pyrmont über die Lage der hessischen Wälder unterhalten.

Bad Arolsen - Nach einer Privatführung durch die herrlich restaurierten barocken Säle, an der auch der Landtagsabgeordnete Armin Schwarz teilnahm, ging es um die aktuellen Sorgen der Forstwirtschaft wegen der immer sichtbarer werdenden Schäden in den Wäldern.

Ein Video eines CRS-Schülers zeigt das Ausmaß der Waldschäden im Arolser Holz.

Prinz Carl Anton, der im Präsidium des hessischen Waldbesitzerverbandes mitarbeitet, zeigte sich erfreut darüber, dass sich der Chef der hessischen Staatskanzlei für die Sorgen der hessischen Waldbesitzer interessiere.

Der Verband sei zufrieden mit den Lösungsansätzen der hessischen Landesregierung angesichts der großen Waldschäden durch Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer.

Zwölf-Punkte-Plan für hessische Wälder

Staatsminister Wintermeyer verwies auf den Zwölf-Punkte-Hilfsplan für die schwer angeschlagene Forstwirtschaft. Im Corona-Sondervermögen der Landesregierung seien hierfür 110 Millionen Euro vorgesehen. Dieses Geld sei sowohl für den Landesbetrieb Hessen-Forst, als auch für die Wiederaufforstung im Privatwald eingeplant.

Schließlich schwärmte Wintermeyer von den Vorzügen des Wohnens und Arbeitens im vergleichsweise dünn besiedelten Norden des Hessenlandes. Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet ziehe es zunehmend nach Nordhessen, weil man hier auch dank verbesserter Internetverbindungen gut in Homeoffice arbeiten könne. Das werde gerade in Zeiten der Corona-Beschränkungen immer deutlicher, weil Abstand im Ballungsraum nur scher einzuhalten sei. (Elmar Schulten)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare