Die Traktorenfreunde Wetterburg ließen es in Helsen richtig knattern

Ackern mit Oldies

Die Traktorenfreunde Carsten Schüttler, Simon Spiße, Jan Fleckner und Sven Müller organisierten den Feldtag. Fotos: Elmar Schulten

Bad Arolsen-Helsen - Einen romantischen Blick zurück in eine Zeit, in der Trecker und Mähdrescher noch nicht von Satelliten gesteuert wurden, wagten am Sonnabend die Traktorenfreunde Wetterburg bei ihrem zweiten Feldtag auf einem Acker oberhalb des Helser Freizeitgeländes am Kuckuck.

Ein sattes Knattern und Tuckern wies den interessierten Zuschauern den Weg: Der Helser Landwirt Carsten Hensche hatte seinen Acker zur Verfügung gestellt, damit die Traktorenfreunde mit ihren Oldies ungestört ackern konnten.

Pflüge, Grubber und Eggen wurden angespannt, und dann ging‘s los. Den ganzen Nachmittag über fuhren immer neue Arbeitsgespanne vor. Ein alter 11er Deutz aus dem Jahre 1939 war das älteste noch einsatzfähige Fahrzeug des Tages. Bestaunt wurden aber auch ein seltener, in Bordeaux-Metallic lackierter Schlüter-Schlepper mit 150 PS. Nur fünf PS brachte der hellblaue Eicher-Trecker auf den Acker. Das Fahrzeug aus dem Jahr 1983 gilt als eines der letzten drei verbliebenen Exemplare in Deutschland. Nach Helsen gefahren hatten es die Eicher-Freunde aus Guxhagen.

Die Liebhaber alter Traktoren sind ein Volk für sich. Sie schrauben gern, tüfteln und genießen den satten Klang der alten Diesel. Die alt eingesessenen Traktorenfreunde aus Wetterburg sind stolz auf ihren Helser Nachwuchs: Simon Spiße, Carsten Schüttler, Jan Fleckner und Sven Müller haben den Feldtag in Helsen allein auf die Beine gestellt und damit zahlreiche interessierte Besucher angelockt.

Sven Müller kennt sich mit der Technik besonders gut aus. Der 24-Jährige hat erst vor wenigen Tagen die Meisterprüfung als Landmaschinenmechaniker abgelegt.

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