Hausanschluss für Nahwärme wird verlegt

Warum kratzt der Bagger an der Mauer zur Bad Arolser Stadtkirche?

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Baustelle am Kirchplatz: Die Bad Arolser Nahwärme GmbH lässt hier eine neue Fernwärmeleitung als Hausanschluss für die evangelische Stadtkirche verlegen.

Bad Arolsen. Bagger, Zäune, Baumaschinen blockieren seit Montag den Kirchplatz. Rote Markierungen geben dem Bagger die Richtung vor. Die Striche enden vor der Kirchenmauer.

Die Erklärung ist einfach: die alte Gasheizung im Kirchenkeller ist in die Jahre gekommen, arbeitet ineffektiv und teuer. Deshalb hat die evangelische Luther-Gemeinde mit ihren Gremien beschlossen, die Kirche künftig mit Fernwärme aus dem städtischen Heizwerk am Tannenkopf zu beheizen.

 Dazu werden zwei Rohrleitungen verlegt, die im Kirchenkeller enden. Hier wird demnächst ein Wärmetauscher aufgestellt, der den Kirchenraum mit wohliger Wärme versorgen wird. 

Pfarrer Uwe Hoos-Vermeil, der im Bauausschuss der Kirchengemeinde über die Investition mitberaten hat, berichtet auf WLZ-Nachfrage, dass bei der Entscheidung nicht nur Wirtschaftlichkeitsberechnungen, sondern auch Nachhaltigkeits-Überlegungen eine Rolle gespielt hätten. 

Die städtische Fernwärme werde durch umweltfreundliche Verbrennung von Altholz erzeugt. Das sei verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen wie es auch der Kirchengemeinde wichtig sei.

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