Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Philipp Nimmermann tourt durch Hessen

Beim Ausflug an den Twistesee ist Europa zum Greifen nah

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Gut angelegte europäische Fördermittel: Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Philipp Nimmermann (kniend, Zweiter von links) besuchte mit Mitgliedern des Bad Arolser Magistrats und einigen Stadtverordneten das Strandbad am Twistesee, das maßgeblich aus Mitteln des europäischen Förderprogramms EFRE finanziert wurde.  

Bad Arolsen. Europa ist viel mehr als bloß lästige Bürokratie. Europa bedeute Reisefreiheit und Investition in die Zukunft.

So oder so ähnlich lautet die Botschaft, die Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Philipp Nimmermann, bei seiner Tour durch Hessen wenige Tage vor der Europawahl im Gepäck hat.

Bei seinem Stopp am Strandbad am Twistesee nutzte er die Gelegenheit, sich von der vorbildlichen Verwendung der europäischen Fördermittel aus dem EFRE-Topf für Tourismusentwicklung zu überzeugen.

Von 2005 bis 2019 sind rund 3,5 Millionen Euro in die touristische Infrastruktur rund um den See geflossen. Dazu flossen Zuschüsse aus verschiedenen Töpfen von Land, Bund und Europa in Höhe von 2,46 Millionen Euro. Das entspricht einer Förderquote von 70 Prozent. 

Von dem Geld wurde unter anderem am Wohnmobilhafen ein neues Sanitärgebäude gebaut, die Einstiegshilfen an den verschiedenen Liegewiesen finanziert, ein neuer Parkplatz unterhalb des Staudamms gebaut und energiesparende Leuchten am Rundweg montiert, machte Bürgermeister Jürgen van der Horst deutlich.

Allein für die Neugestaltung des Strandbads, das vor allem in den Sommermonaten tausende Badegäste anlockt, wurden 2,17 Millionen Euro investiert. Aus Stadtumbaumitteln und dem EFRE-Programm flossen in einer komplizierten Mischfinanzierung fast 92 Prozent Zuschussmittel. Van der Horst nicht ohne stolz: „Die Kunst besteht darin, aus bestehenden Optionen das richtige Paket zu schnüren.“

Das sei offenbar am Twistesee hervorragend gelungen, wie sich mittelbar an den Übernachtungszahlen in der Stadt und am Wohnmobilparkplatz und an den Parktickets ablesen lasse. Und das Schöne bei den Fördermitteln für den Tourismus sei: Was den Feriengästen gefalle, nütze auch den Menschen in der Region.

Als nächstes Projekt sei ein barrierefreier Zugang ans Wasser geplant. Der schon vorhandene barrierefreie Zugang zur Liegewiese werde damit sinnvoll ergänzt.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Armin Schwarz würdigte die Leistung von Magistrat und Stadtparlament in Bad Arolsen und schlug den Bogen nach Europa. Gut sei, was greifbar, sichtbar und nutzbar sei. Insofern habe die Europäische Union den Menschen eine Menge Gutes beschert.

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