Ortsbeirat Wetterburg formuliert Prioritätenliste

Anbau geplant: Platz für DLRG-Garage in Twisteseehalle

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Links neben dem Feuerwehrhaus in der Twisteseehalle soll ein Anbau für ein DLRG-Fahrzeug und getrennte Toiletten für Männer und Frauen geschaffen werden.

Bad Arolsen-Wetterburg.  Das Feuerwehrhaus in der Twistetalhalle Wetterburg soll für 400.000 Euro erweitert werden. Dadurch wird eine Unterstellmöglichkeit für ein DLRG-Fahrzeug geschaffen. Ferner entstehen für Frauen und Männer getrennte Toiletten.

Ob die Bauarbeiten im kommenden Jahr beginnen, hängt von der Förderung ab, wie dazu Ortsvorsteher Gerd Frese im Anschluss an die Ortsbeiratssitzung am Montagabend berichtete. So werden Zuschüsse vom Landkreis im Rahmen des Katastrophenschutzes erwartet und vom Land Hessen, der für die Feuerwehren zuständig ist.

Die örtliche Wehr und die DLRG, die am Twistesee über eine Wachstation mit Garagen für Fahrzeuge, Boote und Geräte verfügt, arbeiten seit Jahren im Rettungsdienst zusammen. Deswegen ist im Feuerwehrhaus ein Boot gelagert, mit dessen Hilfe auch auf dem Eis Rettungseinsätze gefahren werden können.

Nach den neuesten Anforderungen müssen in Feuerwehrhäusern WCs getrennt für Männer und Frauen angeboten werden. Deswegen sind in dem Anbau mit einer Nutzfläche von 125 Quadratmetern auch neue Toiletten geplant.

Brunnen soll wieder sprudeln

Derweil ist das Spielfeld an der anderen Seite der Twisteseehalle angelegt worden. Die Anlage, die als letzte Fördermaßnahme im Rahmen des von Bund und Land finanzierten Programms Stadtumbau Nordwaldeck verwirklicht wurde, wird voraussichtlich im Frühjahr in Betrieb genommen werden. Derzeit fehlen noch Markierungen. Der vorübergehend stillgelegte Brunnen vor dem Foyer der Halle soll nach einigen Veränderungen bei der Wasserversorgung wieder in Betrieb genommen werden.

Den Brunnen vor der Twisteseehalle will der Ortsbeirat Wett erburg wieder zum Sprudeln bringen.  

Die Kommunalbetriebe hatten das Abstellen der Anlage veranlasst und aufwändige technische Veränderungen gefordert. Doch nun konnte eine weniger kostenträchtige Lösung gefunden werden. Das größte Projekt dieses Jahres war die Sanierung des aus den 70-er Jahren stammenden Sportlerheims an der Waldsportanlage.

Der Ortsbeirat hat das Gebäude unter Regie von Ortsvorsteher Frese mit erheblichen Eigenleistungen erneuert. Dadurch sind die Toilettenanlagen komplett erneuert und barrierefreie Zugänge geschaffen worden. Der Abschluss der Arbeiten lässt aber noch auf sich warten. Die bereits geschmiedeten und verzinkten Geländer können erst bei Temperaturen von dauerhaft über fünf Grad eingebaut werden.

Spielgeräte müssen ausgetauscht werden

Zudem sollen die Fläche vor dem Sportlerheim und der Weg zur Grillhütte gepflastert werden. Durch die Eigenleistungen konnten die mit insgesamt 100.000 Euro kalkulierten Kosten deutlich verringert werden, wie Ortsvorsteher Frese berichtet. 

Daher reichten für die bisher erledigten Arbeiten die im Haushalt bereitgestellten 50.000 Euro aus. Der TÜV beanstandet ein Geräte auf dem Spielplatz in der Dorfmitte. Das soll nun ausgetauscht werden. Hierfür sind 25.000 Euro eingeplant.

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