Mehrere Tiere verendet, andere verletzt - Autofahrer nicht betroffen

Anhänger mit Schlachtschweinen kippt bei Schmillinghausen auf die Gegenfahrbahn - Aktualisiert

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Unfall mit Schweinetransporter auf der Bundesstraße B 252 bei Schmillinghausen.

Bad Arolsen-Schmillinghausen bei einem Unfall mit Schweinetransporter auf der Bundesstraße B 252 bei Schmillinghausen ist am Montagabend  ein mit Tieren beladener Anhänger umgekippt.

Zu dem Unfall war es gegen 18.20 Uhr gekommen, als ein mit Schlachttieren beladener Schweinetransporter von Schmillinghausen kommend nach rechts auf die Bundesstraße abbiegen wollte. Dabei kam offenbar der Anhänger ins Schlingern und kippte auf die Gegenfahrbahn.

Der Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt und musste vom Notarzt nur wegen Anzeichen eines Schocks behandelt werden. Wie durch ein Wunder gab es zum Unfallzeitpunkt auch keinen Gegenverkehr, so dass kein weiterer Autofahrer in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Die schätzungsweise 90 Schlachtschweine in dem dreistöckigen Anhänger hatten nicht so viel Glück. Sie wurden beim Umstürzen des Anhängers umhergewirbelt. Einige von ihnen verendeten, andere wurden verletzt. Die große Mehrheit aber konnte von der Feuerwehr unverletzt, nur reichlich durchgeschüttelt, wieder befreit werden.

Nach den Feststellungen der Polizei gelangten etwa 70 der insgesamt 90 geladenen Schweine auf die Fahrbahn. Zwei von der Polizei alarmierte Veterinäre kümmerten sich um die verletzten Tiere. Insgesamt mussten 14 Schweine noch an der Unfallstelle von ihrem Leiden erlöst werden.

Währenddessen war die Feuerwehr damit beschäftigt, die Zugmaschine des Schweinetransporters wieder frei zu bekommen. Die Deichsel des Anhängers hatte sich so verkantet, dass mit schwerem Gerät gearbeitet werden musste. Dabei waren neben den Feuerwehrkameraden aus Schmillinghausen auch die Feuerwehren aus Helsen und Bad Arolsen im Einsatz.

Sie halfen auch dabei, die auf der Fahrbahn frei umher laufenden Schweine in  einen zweiten Tiertransporter umzuladen.

Die Unfallstelle war für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen zwischen 18.30 Uhr und 22.45 Uhr voll gesperrt, den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten auf etwa 25.000 Euro.

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