Förderbescheid des Ministeriums über 1,2 Millionen Euro für Twistesee-Strandbad

Anschub für den Tourismus

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Bad Arolsen - Wetterburg - Einen Zuschussbescheid über 1,2 Millionen Euro bekam die Stadt Bad Arolsen für die Neugestaltung des Strandbads am Twistesee von Dr. Reinhard H. Cuny vom hessischen Wirtschaftsministerium.

In Vertretung für den erkrankten Minister Dieter Posch überreichte Cuny den Bescheid an Bürgermeister Jürgen van der Horst. Die Erneuerung des Strandbads wird mit insgesamt 1,192 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE; 719400 Euro) und aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW; 472300 Euro). Die Gesamtkosten betragen 2,088 Millionen Euro. Der Finanzrahmen konnte aufgrund erhöhter Zuschüsse, wie bereits berichtet, ausgeweitet werden, ohne dass die im Rahmen des Stadtumbaus beteiligten nordwaldeckischen Kommunen mehr zahlen müssten.

Die Details der Planung müssen noch in diesem Jahr von den kommunalen Gremien in Bad Arolsen beraten und beschlossen werden. Grundlage für den endgültigen Plan bildet unter anderem der bei dem Architektenwettbewerb erfolgreiche Entwurf des Architekturbüros Müntinga und Puy aus Arolsen.

Mit dem Bau soll nach Auskunft von Bürgermeister van der Horst im Frühjahr 2013 begonnen werden. Das Konzept für das Vorhaben sei überzeugend, sagte Cuny gestern Mittag. Das Projekt passe in die bisher erfolgreichen Bemühungen in Nordhessen, den Tourismus weiter zu stärken. Mithin würden Unternehmen gefördert, die wiederum Arbeitsplätze schüfen und damit Einkommen böten. Neben den Urlaubern seien auch die Tagesgäste wichtig, die mit einem solchen Projekt angelockt würden, eventuell seien die sogar wichtiger.

Nichts weniger als mit den herausragenden Tourismus-Regionen Europas „auf gleiche Augenhöhe“ zu gelangen, wünschte Cuny der Tourismusregion Nordhessen in Gegenwart von Vertretern der nordwaldeckischen Kommunen.

Umgestaltet werden sollen die vorhandenen Anlagen wie Kiosk, Sanitärgebäude und Umkleidekabinen einschließlich des gesamten räumlichen Umfeldes wie Liegewiese, Steg und Spielflächen. Dabei wird das vorhandene, in Holz erstellte Strandbad mit den angrenzend befestigten Flächen abgetragen. Das neue Gebäude liegt zurückversetzt in den Hang, schwingt parallel zur neu angelegten Promenade und umschließt die vergrößerte Buchtfläche. Café, Umkleiden, Sanitärbereich und Lager sind in dem Strandgebäude aufgereiht und werden von der Promenade aus erschlossen.

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