Wehrführer Gordon Kalhöfer zieht Bilanz für Bad Arolser Wehr

12 250 Arbeitstunden geleistet

Bad Arolsen - „Die Arbeitsleistung ist enorm“, resümierte der am Freitag wiedergewählte Bad Arolser Wehrführer Gordon Kalhöfer: Bei 318 Tätigkeiten hätten die Feuerwehrleute 12 520 Stunden geleistet.

Das Spektrum reichte von Löscheinsätzen über Menschenrettung und Brandsicherheitsdienste bis zur Bereitschaft beim Bad Arolser Kram- und Viehmarkt und zum Osterfeuer. Zehn Kameraden waren darüber hinaus im Hochwassergebiet in Sachsen eingesetzt. In 4073 Stunden wurden 109 Einsätze gefahren, darunter zu 21 Bränden, 59 Hilfeleistungen und wegen 26 Alarmen von Brandmeldeanlagen. Auch wenn zu einem großen Teil Fehlalarm gegeben worden sei, müsse die Alarmierung in jedem Fall ernst genommen werden. 2013 seien 18 Menschen gerettet worden und mussten 29 Verletzte betreut werden. Für zwei Menschen kam allerdings jede Hilfe zu spät. Durch Aus- und Fortbildungen haben sich die Feuerwehrleute weiter qualifiziert, zudem wurden am Stützpunkt überregionale Lehrgänge abgehalten, die die Arolser unterstützten. 19 Kameraden aus der 66 Aktive zählenden Einsatzabteilung nutzten die Möglichkeit zum Dienstsport in einem Fitnessstudio. 800 Stunden schwitzten die Aktiven, um sich fit zu halten. Zum zweiten Mal hintereinander gelang es einer Jugendwehrmannschaft, den Stadtpokal zu gewinnen. Den hervorragenden fünften Platz errangen die Jugendlichen beim Wettkampf um den Kreiswimpel. Kalhöfer freute sich, dass im August voraussichtlich das neue Drehleiterfahrzeug in Bad Arolsen angeliefert wird. 370 Stunden Jugendarbeit wurden in der derzeit 29 Jungen und Mädchen zählenden Jugendwehr geleistet. Drei Mannschaften waren erfolgreich beim Pokalwettkampf vertreten. Neben Ausbildungstunden, Wettkämpfen und Übungen war eine Fahrt mit den anderen Jugendwehren aus der Großgemeinde in den Heidepark ein Höhepunkt des vergangenen Jahres. Zwei Jugendliche traten in die Einsatzabteilung ein, wie Jugendwart Jan Schulze berichtete. Wahlen Bei den Wahlen wurden Kalhöfer mit 50 Ja-Stimmen bestätigt. Vier Kameraden stimmten gegen ihn, drei enthielten sich der Stimme. Neuer Stellvertreter ist Stefan Richter, der mit 26 Stimmen knapp vor seinem Mitbewerber Thomas Wagner (25 Stimmen) berufen wurde. Sechs enthielten sich der Stimme. Richter tritt die Nachfolge von Gerätewart Harald Butterweck an, der den Posten 14 Jahre innehatte mit der silbernenen Floriansmedaille des Kurhessisch-Waldeckischen Feuerwehrverbandes geehrt wurde. Neue Kassiererin ist Johanna Grebe, für Sascha Armbrecht. Den Posten des Schriftführers gab der stellvertretende Stadtbrandinspektor Michael Seebold ab, sein Nachfolger ist Florian Hellwig. Der seit 30 Jahre as Vorsitzender der 80 Mitglieder starken Kameradschaft amtierende Manfred Scheele wurde bestätigt, kündigte aber an, in fünf Jahren nicht wieder kandidieren zu wollen. Seine Stellvertreterin bleibt Elke Sänger. Als stellvertretender Jugendwart ernannt wurde Pierre Schiffner, der für Artur Berger auf den Posten nachrückt. Die Stützpunktfeuerwehr sei eine tragende Säule im Brandschutz, sagte der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Manfred Hankel. Bürgermeister Jürgen van der Horst lobte die Jugendarbeit, deretwegen man sich keine Sorgen um den Nachwuchs fr die Einsatzabteilung machen müsse. Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer wies darauf hin, dass 120 Einsatzkräfte inzwischen für den digitalen Funk ausgebildet worden seien.Kreisstabführer Christian Engelbracht hob die Landesmusikerversammlung als Höhepunkt hervor. (ah)

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