Bad Arolsen

Bad Arolsen gemeinsam vermarkten

- Bad Arolsen (sim). Mit Attraktionen wie dem Twistesee, der barocken Altstadt, einem Spielzeug- und einem Ostermuseum hat Bad Arolsen ein Alleinstellungsmerkmal, so Dieter Fischer vom Arolser Kur- und Verkehrsverein.

„Wir müssen lernen, diese Dinge gemeinsam zu verkaufen und touristisch zu vermarkten“, erklärte der Vorsitzende bei der Jahreshauptversammlung im Hofbrauhaus. Um den Tourismus anzukurbeln, brauche man außerdem „Events“ - als Beispiel erinnerte Fischer an die Blumenkorsos in früheren Jahren, die inzwischen erfolgreich in Bad Wildungen ausgerichtet werden. Auch müsse die Barockstadt als Teil der sie umgebenden Landschaft betrachtet werden. In diesem Rahmen äußerte sich Bürgermeister Jürgen van der Horst zu den Umgestaltungsplänen für das Strandbad am Twistesee. Der Bestand solle gepflegt und die Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht werden, erklärte der Rathauschef. „Das ist kein Selbstläufer. Wir wollen aber keinen ‚Ballermann‘ hierher holen“, betonte van der Horst. Der Tourismus sei ein nicht unwichtiger Faktor für die Stadt. „Was gut für die Gäste ist, ist auch gut für die Bürger“, so der Bürgermeister. Dem Kur- und Verkehrsverein komme dabei eine zentrale Funktion als Schnittstelle zu Firmen und Hauseigentümern zu.Ein Aspekt, der dem Verein vorrangig am Herzen liegt, ist die freundliche Gestaltung des Stadtbildes. Schließlich stehe Arolsen im Wettbewerb mit anderen Kurorten, so Fischer. Bei Hausbesitzern und Firmen, die sich mit Blumenschmuck und Grundstückspflege um das Stadtbild verdient gemacht haben, bedankte sich der Vorstand mit Blumen. Mehr in der gedruckten Ausgabe am 3. Februar 2011.

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