Christian-Daniel-Rauch-Plakette

Höchste Auszeichnung der Stadt Bad Arolsen für Rolf Crone

Mit der Christian-Daniel-Rauch-Plakette der Stadt Bad Arolsen ist Rolf Crone (Mitte mit Ehefrau Gerti) von Bürgermeister Jürgen van der Horst ausgezeichnet worden. Das Bild entstand vor dem Stadtmodell der Bildhauer Broerken, das sich neben dem Schloss als Toiuristenmagnet erweist und unter der Regie der von Crone geleiteten Initiative Pro Bad Arolsen 2019 installiert wurde.
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Mit der Christian-Daniel-Rauch-Plakette der Stadt Bad Arolsen ist Rolf Crone (Mitte mit Ehefrau Gerti) von Bürgermeister Jürgen van der Horst ausgezeichnet worden. Das Bild entstand vor dem Stadtmodell der Bildhauer Broerken, das sich neben dem Schloss als Toiuristenmagnet erweist und unter der Regie der von Crone geleiteten Initiative Pro Bad Arolsen 2019 installiert wurde.

Mit der höchsten Auszeichnung der Stadt Bad Arolsen, der Christian-Daniel-Rauch-Plakette, ist Rolf Crone für sein vielseitiges Engagement geehrt worden. Von der Stadtentwicklung bis zur Flüchtlingshilfe reichen seine Einsatzgebiete.

Bad Arolsen – In der hessischen Straßenbauverwaltung erreichte der aus Soltau stammende Diplom-Ingenieur seine berufliche Spitzenposition als Ministerialdirigent. Als „Teamplayer“ hat der Pensionär Crone, nach der Pensionierung in seine zweite Heimatstadt Bad Arolsen zurückgekehrt, noch einmal Tempo gemacht, wie Bürgermeister Jürgen van der Horst in seiner Laudatio erklärte.

Fast Bürgermeister geworden

Fast wäre Crone bereits 1990 in Arolsen Bürgermeister geworden: „Er wäre keine schlechte Wahl gewesen.“ Nach der Pensionierung engagierte er sich ab 2003 im Stadtentwicklungsprozess mit diversen Arbeitsgruppen, die Phasen der Ernüchterung durchliefen, aber nun späte Erfolge des Einsatzes erleben.

Das Thema Straßenbau verbindet Crone ganzheitlich mit den Themen Verkehrssysteme und als Kreisvorsitzender der Verkehrswacht mit dem Thema Verkehrssicherheit, wozu auch der Übungsplatz für Kraftfahrer auf dem Hagen zählt.

Große Touristenattraktion

Als Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Straßen- und Verkehrsplanung (GSV) begleitet er die Planung einer Umgehungsstraße für Wetterburg..

Van der Horst würdigte den Einsatz an der Spitze der Initiative Pro Bad Arolsen. Die initiierte als große Touristenattraktion das 2019 fertiggestellte Stadtmodell vor dem Residenzschloss.

Ehrung mit coronabedingtem Abstand: Rolf Crone (3. von rechts, mit Ehefrau Gerti) bekam die Christian-Daniel-Rauch-Plakette von Bürgermeister Jürgen van der Horst, rechts, und Stadtverordnetenvorsteher Marko Lambion (links) überreicht. Neben ihm vorne Laudator Herbert Weygandt.

Der Rauch-Plaketten-Träger Herbert Weygandt betonte, dass die Initiative mit der Beschilderung historisch bedeutender Gebäude und der Schaffung des barocken Spazierwegs Bewusstsein für Geschichte und damit ein spezielles „Wir-Gefühl“ wecke. Das ganzheitliche Verständnis von Geschichte erfasse mit der Anlage des „Platzes der Steinmetze“ auch die Menschen, die die Barockstadt erbauten.

Ihm liegt die Stadt am Herzen

Crone liege die Stadt am Herzen, er setze sich mit Kraft, Können und Visionen für die Gemenschaft ein. Dazu zählte er das Engagement von Rolf Crone und seiner Ehefrau Gerti , die 2015 parallel zum Zustrom von Flüchtlingen mit rund 60 Menschen in verschiedenen Arbeitsgruppen von Sprachkursen bis hin zu Fahrdiensten viele Hilfen organisierten.

Das Wort „Wir schaffen das“ von der Kanzlerin Angela Merkel sei „von diesen Menschen in die Tat umgesetzt worden, die die Ärmel hochgekrempelt haben“, so Weygandt.

Gelungener Wechsel

Als er vor 17 Jahren von der Landeshauptstadt Wiesbaden in die „Kulturhauptstadt“ des Waldecker Landes zurückgekehrt sei, da sei schon eine „Wiedereingewöhnung“ nötig gewesen, berichtete Rolf Crone nach seiner Auszeichnung mit der Rauch-Plakette.

Er habe aber nach Bad Arolsen zurückkehren wollen - wo Crone einige Jahre im Straßenbauamt tätig war. „Leider tanzt keiner mehr nach meiner Pfeife“, blickt der Ministerialdirigent a. D. schmunzelnd auf seinen Wechsel vom Ministerium in die Barockstadt zurück, „doch ich bin froh, hier in einem solchen Orchester spielen zu dürfen.“

Grüße aus Belgien

Eberhard Enß (Querflöte) und Rainer W. Böttcher (Klavier) umrahmten die Ehrung, die der Bürgermeister zusammen mit Stadtverordnetenvorsteher Marko Lambion im Rauch-Museum vornahm.

Neben Familienangehörigen und Vertretern von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung nahmen Träger der nach dem aus Arolsen stammenden Bildhauer Rauch benannten Auszeichnung an der Feier teil. Als „Dienstältester“ dieser Runde grüßte der fast 91-jährige Jozef Smets aus der belgischen Partnerstadt Heusden-Zolder. (Von Armin Haß)

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