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Arolser Grüne setzen Zeichen gegen das Regime im Iran

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Solidarität mit den mutigen Frauen im Iran: Die Arolser Grünen hatten zu einer Demonstration aufgerufen, um gegen das Mullah-Regime im Iran zu protestieren.
Solidarität mit den mutigen Frauen im Iran: Die Arolser Grünen hatten zu einer Demonstration aufgerufen, um gegen das Mullah-Regim im Iran zu protestieren. © Elmar Schulten

Zur Solidarität mit den mutigen Frauen, die sich gegen die Mullahs im Iran und die berüchtigte Sittenpolizei auflehnen, hatten die Arolser Grünen am Dienstagnachmittag zu einer Demonstration am alten Zimmerplatz aufgerufen.

Bad Arolsen - Flagge zeigten auch Mitglieder der SPD, darunter der frühere Unterbezirksvorsitzende Karl-Heinz Stadler und Mitglieder der Aktionen „Region gegen Rassismus“ und „Netzwerk für Toleranz“.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung ging der Grünen-Stadtverordnete Mathias van der Minde auf die Frage ein, ob eine solche Kundgebung in die Mullahs im Iran geeignet sei, von ihrem Tun abzulassen: „Wir senden ein Signal in die Welt und ein Signal an die verfolgten Frauen, denen wir zeigen, dass wir in Gedanken bei ihnen sind.“

Antiquiertes Frauenbild alter geistlicher Männer

Eva Gröll-Wachenfeld ergänzte: „Wir unterstützen hier auch unsere Außenministerin Annalena Baerbock, die eine wertebasierte, feministische Außenpolitik macht.“ Die Sanktionspolitik gegen den Iran müsse ausgeweitet werden, um die Unterdrückung der Frauen im Iran zu beenden.

Es seien vor allem die Frauen, die Iran drangsaliert würden, nur weil sie für ihre Menschenrechte auf die Straße gingen. Gröll-Wachenfeld: „Wir sind Zeugen einer stärker werdenden Gegenbewegung im Iran. Ähnlich äußerte sich Latif Hamamiyeh Al-Homssi. Der Orientwissenschaftler sprach im Namen der SPD und des Netzwerks für Toleranz, als er feststellte: „Die Frauen werden drangsaliert, weil sie sich nicht dem antiquierten Frauenbild alter geistlicher Männer unterwerfen wollen.“

Proteste werden gehört

Das Mullah-Regime im Iran kenne keine Gnade und keine Ländergrenzen. Deshalb unterstütze der Iran seit Jahren das Assad-Regime in Syrien mit Waffen. Neuerdings liefere der Iran sogar Drohnen an Russland, das damit die ukrainische Zivilbevölkerung bombardiere.

Grünen-Sprecherin Karin Erxmeyer ergänzte: „Wir unterstützen die iranischen Frauen, die für ihre Freiheitsrechte kämpfen. Wenn sich die Mullahs bei unserer Regierung über diese Art der Einmischung beschweren, dann zeigt das, dass unsere Proteste gehört werden.“  (Elmar Schulten)

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