Verein Handel, Handwerk und Gewerbe wählt einen neuen Vorstand

Bad Arolser Innenstadt soll attraktiv bleiben

Der neue HHG-Vorstand mit v.l. dem stellvertretenden vorsitzenden Gerd Knobel (Weindepot), Kassiererin Sabrina Pflaum (Brillenmanufaktur) und Vorsitzendem Dirk Brüne (Hofbrauhaus). Auf dem Foto fehlt der WLZ-Medienberater Michael Mähl, der zum Schriftfürher gewählt wurde. Foto: Elmar Schulten

Bad Arolsen - Der Einzelhandel in Bad Arolsen hat den Menschen in der Region eine Menge zu bieten. Dazu trägt auch der Zusammenschluss von Handel, Handwerk und Gewerbe (HHG) bei.

Dirk Brüne vom Hofbrauhaus ist bei der Jahreshauptversammlung von HHG erneut zum Vorsitzenden gewählt worden. Sein neuer Stellvertreter ist Gerd Knobel (Weindepot). Die Kasse führt künftig Sabrina Pflaum, die erst kürzlich als Mitinhaberin der neuen Brillenmanufaktur nach Bad Arolsen kam. Als Schriftführer im neuen Vorstand fungiert WLZ-Medienberater Michael Mähl.

Um künftig die Arbeit auf noch mehr Schultern verteilen zu können,wurden und werden Arbeitsgruppen für die unterschiedlichen Feste und Aufgaben ins Leben gerufen. So kümmert sich Markus Jaschko um die Organisation der Veranstaltungen in der Bahnhofstraße beim Sonntag in der Barockstadt. Stefan Ott ist Ansprechpartner für die Autoschau. Dorothee Friedewald organisiert die Kunstgewerbeschau in der Kaulbachstraße, Heidi Fischer organisiert das Künstler Open-Air in der Schlossstraße. Werner Panning vertritt schwerpunktmäßig die Interessen der Einzelhändler und Rudi Krebs kümmert sich als Marktmeister um die Organisation des Weihnachtsmarktes.

Beliebter Weihnachtsmarkt

Rückblickend wurde festgestellt, dass der 30. Weihnachtsmarkt Anfang Dezember besonders gelungen sei. Das breite Angebot unterschiedlicher Musikgruppen von der Christian-Rauch-Schule und der Musikschule, sowie so ganz unterschiedlicher Beiträge wie der Willinger Alphornbläser und des Irish-Folk-Sängers Mike Gerhold hätten dem Markt gutgetan.

ein ähnlich breites Angebot soll auch im kommenden Dezember wieder auf die Beine gestellt werden.

Auf die Unterstützung des Kreistages hoffen die Bad Arolser Veranstalter, wenn es darum geht, am 1. Dezember, dem ersten Adventssonntag eine Genehmigung zur Öffnung der Geschäfte zu bekommen. Eine solche Sondergenehmigung in Abweichung vom Ladenschlussgesetz sei nach den Regelungen der Bäderverordnung möglich, hieß es.

Weitere verkaufsoffene Sonntag plant Handel, Handwerk und Gewerbe am 6. April bei der Veranstaltung „Bad Arolsen blüht auf“, am 22. Juni zum Sonntag in der Barockstadt im Anschluss an die Barockfestspiele sowie beim Weinfest am 21. September.

Der Sonntag in der Barockstadt könnte zusätzlich aufgewertet werden durch Teilnehmer einer Historienveranstaltung im Welcome-Hotel und im Residenzschloss. Die Mitglieder dieses Vereins verwenden viel Zeit und Geld in ihre detailgetreuen Barockkostüme. Ihr eigentliches treffen sei am Sonnabend. Man bemühe sich aber, einzelne Barockpaare noch für ein sonntägliches Schlendern durch die Stadt zu verpflichten, berichtete Brüne.

Aus den Reihen der 75 Mitgliedsbetriebe, von denen etwa 20 bei der Jahreshauptversammlung anwesend waren, wurde angeregt, sich nochmals um eine Kooperation mit Conny Calmbach und ihren Weihnachtsimpressionen zu bemühen. Außerdem wurden Aktionen angeregt, mit denen die Bürger der Region zum Einkauf in der Region motiviert werden könnten. Der Einkauf im Internet gefährde auf Dauer die Geschäftslagen in den Innenstädten.

Noch könne sich die Stadt Bad Arolsen mit seinen Bürgern glücklich schätzen, dass es fast alles in Fachgeschäften vor Ort zu kaufen gebe. Das müsse auch in Zukunft so bleiben.

Im Namen der Stadtverwaltung und des Bürgermeisters bekräftigte Wilhelm Müller vom Gästezentrum, dass auch die Stadt alles in ihren Kräften stehende tue, um die Einkaufsstadt Bad Arolsen für die Menschen in der Region attraktiv zu erhalten.

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