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Arolser machen mit bei bundesweiter Singaktion zum Tag der Deutschen Einheit

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Von: Elmar Schulten

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Arolser aller Generationen haben am Abend des Tages der Deutschen Einheit sich zur Aktion „Deutschland singt“ auf dem Platz vor dem Rathaus versammelt.
Arolser aller Generationen haben am Abend des Tages der Deutschen Einheit sich zur Aktion „Deutschland singt“ auf dem Platz vor dem Rathaus versammelt. © Elmar Schulten

Zum Tag der Deutschen Einheit beteiligten sich 300 Städte und Gemeinden an der bundesweiten Aktion „Deutschland singt“. Bad Arolsen war zum ersten Mal mit dabei. Die Anregung hierzu hatte Bezirkskantor Jan Knobbe gegeben.

Bad Arolsen - Die Anregung nahmen Musiklehrer Steffen Hause und CRS-Schulleiter Markus Wagener gerne auf, und appellierten an Schüler und Eltern, sich zu beteiligen. Die Resonanz war überwältigend und macht Mut für eine Wiederholung im kommenden Jahr.

Bürgermeister Marko Lambion hatte die städtischen Hausmeister gebeten, eine Leinwand vor dem Bürgerhaus aufzustellen. Auf ihr wurden die Liedtexte für jedermann lesbar angezeigt. Los ging es mit dem Kanon „Froh zu sein, bedarf es wenig.“ Es folgten eine Auswahl von Volksliedern und international bekannten Friedensliedern wie „Hevenu Schalom alechem“ oder „We shall overcome“. Auch die Europahymne „Freude schöne Götterfunken“ oder „Sag mir, wo die Blumen sing“ wurde von Jung und Alt gerne mitgesungen.

Zeichen setzen für Frieden, Freiheit und Hoffnung

Bürgermeister Marko Lambion unterstrich die Symbolkraft des generationsübergreifenden Singens: „Es erinnert an das, was uns vereint, nicht an das, was trennt.“ Die Sing-Aktion habe das Ziel, ein Zeichen zu setzen für Frieden, Freiheit und Hoffnung, denn so Lambion weiter: „Ein Volk, eine Nation zu sein, ist längst nicht selbstverständlich.“ Mit einem einfühlsam gesungenen „Der Mond ist aufgegangen“ endete das spontane Sängertreffen.  (Elmar Schulten)

Zum Kanon „Froh zu sein bedarf es wenig“ gibt Bezirkskantor Jan Knobbe die Einsätze. Hinter ihm stehen Schulleiter Markus Wagener und Bürgermeister Marko Lambion.
Zum Kanon „Froh zu sein bedarf es wenig“ gibt Bezirkskantor Jan Knobbe die Einsätze. Hinter ihm stehen Schulleiter Markus Wagener und Bürgermeister Marko Lambion. © Elmar Schulten

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