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Aufsammeln lohnt sich: Reiche Apfelernte in Landau zu Saft gepresst

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Von: Elmar Schulten

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Sie bedienen die mobile Profi-Presse: Nicole Egert aus Nieder-Werbe wäscht die Äpfel vor dem Pressen. Nach dem Pasteurisieren wird der Saft in Fünf-Liter-Beutel abgefüllt.
Sie bedienen die mobile Profi-Presse: Nicole Egert aus Nieder-Werbe wäscht die Äpfel vor dem Pressen. Nach dem Pasteurisieren wird der Saft in Fünf-Liter-Beutel abgefüllt. © Elmar Schulten

Mit ihrem Apfelfest sind die Organisatoren des Fördervereins für Jung und Alt am Sonntag in eine echte Marktlücke hineingestoßen: Dutzende von Gartenbesitzern mit Obstbäumen pilgerten am Sonntagnachmittag in die Bergstadt, um ihre überreichen Apfelernten in Saft verwandeln zu lassen.

Bad Arolsen-Landau – Schon bald nach der Apfelannahme bildete sich eine lange Warteschlange, in die sich alle Hobbybauern geduldig einreihten. Die Wartezeit ließ sich mit allerlei Leckereien gut überbrücken. Für Kinder waren Spiele sowie Bastel- und Maltisch eingerichtet.

Hauptattraktion war aber natürlich die mobile Saftpresse der Familie Egert aus Nieder-Werbe, die auf Einladung des Landauer Fördervereins gekommen waren. Unter dem Namen „Louises Saftladen“ presst die mobile Mosterei Äpfel, Birnen oder Quitten zu Saft. In Ober-Werbe werden auch Marmeladen produziert und verkauft.

Fortsetzung ist für nächstes Jahr geplant

Das Obst wird in der maschinellen Anordnung der mobilen Saftpresse gewaschen, geschreddert, gepresst, pasteurisiert und dann je nach Wunsch abgefüllt. Der Trester bleibt dann als gehaltvolles Viehfutter zurück. „Wegwerfen war gestern – Aufsammeln und Pflücken lohnt sich“, lautet daher auch das nachhaltige Motto von Louises Saftladen.

Rings um die Apfelpresse hatte der Landauer Förderverein einen kleinen Markt aufgebaut. Hier gab es Würste von einem Neudorfer Direktvermarkter, selbst gemachte Dekoartikel und allerlei Leckereien wie ein großes Kuchenbüfett. Gleich neben der Suppentheke wurde frisch gezapftes Arolser Pils angeboten.

Der Erlös des Tages ist für weitere Aktionen und Investitionen in Landau bestimmt. So hat der Förderverein für Jung und Alt auch die vorhandene Streuobstwiese in der Nähe des Freibads um weitere Obstbäume ergänzt, die in Zukunft reiche Ernte geben sollen.

Eine Neuauflage des Apfelfestes im kommenden Jahr ist daher schon jetzt fest eingeplant.  (Elmar Schulten)

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