Vom Klassiker bis zur modernen französischen Komödie

Ausblick auf die neue Bad Arolser Theatersaison

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Der zerbrochene Krug von Kleist wird in der neuen Theaterreihe des Volksbildungsrings Bad Arolsen präsentiert. Unser Bild zeigt Gundi-Anna Schick und Teo Vadersen.  

Bad Arolsen.  Vom Klassiker bis zu Zeugnissen unserer Zeit, vom anspruchsvollen Diskussionsstück bis zur niveauvollen Komödie reicht die Skala der Theateraufführungen, die der Volksbildungsring (VBR) für die Saison 2019/20 den Theaterfreunden in Nordwaldeck anbietet.

Eröffnet wird die Spielzeit am 27. Oktober mit Friedrich Schillers zeitlos aktuellem Drama Don Carlos, das das immer noch nicht überwundene Problem der politischen Unfreiheit thematisiert. Die Inszenierung liegt in den Händen des bewährten Landestheaters Rheinland-Pfalz.

Klassisch modernes Schauspiel bringt das Landestheater Detmold am 24. November mit Max Frischs Erfolgsstück Andorra, in dem er zeigt, welche Macht öffentliche Meinung auf Einzelne und die Gesellschaft ausübt. Eine köstliche musikalische Komödie von Kerstin Tomiak kann man am 26. Januar 2020 mit Mozart und Casanova genießen.

Das Stück „Mozart und Casanova“ wird im Rahmen der Theaterreihe des Volksbildungsrings Bad Arolsen präsentiert. Unser Bild zeigt Ismael Volk, Andreas-Hueck und Clara Schoeller. 

Serviert wird sie vom in Arolsen bisher unbekannten Theater Poetenpack aus Potsdam, dem ein so guter Ruf vorausgeht, dass der VBR es auch für den 16. Februar mit seiner schon seit fünf Jahren erfolgreichen Inszenierung von Heinrich von Kleists Lustspiel „Der zerbrochene Krug“ engagiert hat.

Einer wahren Geschichte werden die Theterbesucher am 15. März begegnen, wenn die erst Anfang 2020 auf die Bühne kommende, aber bereits sehr erfolgreich verfilmte Tragikomödie „Dieses bescheuerte Herz“ von Lars Amend und Daniel Meyer vom Landestheater Rheinland-Pfalz in Arolsen vorgestellt wird. Es ist die Geschichte eines herzkranken jungen Mannes, der seine Krankheit besiegen will, indem er das Leben auskostet, wie es seinen Ärzten nicht gefällt.

Spielzeitabschluss ist die sozialkritische französische Komödie „Das Schmuckstück“ von Barillet und Gredy, in der es nicht zuletzt darum geht, ob Mann oder Frau die besseren Geschäftsleute sind. Der freie Verkauf für die einzelnen Aufführungen beginnt zwar erst später, aber die besonders preiswerten Abonnements können schon jetzt erworben werden. Sie kosten für Nichtmitglieder des VBR (sechs Vorstellungen) in drei Sitzkategorien 99,50 Euro, 128 Euro und 145 Euro. Mitgliederermäßigung: 5 Euro. Schüler: halber Preis. Zu erwerben sind die Abos über Manuela und Frank Mause, Tel. 05691/4963.   Se.

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