Rhoden:

Ausreißer richten großen Schaden an

- Diemelstadt-Rhoden (-es-). Der Eigentümer des gestohlen Pkw, der nach einer Spritztour von Jugendlichen nach Einbeck wieder aufgefunden wurde, ist verärgert über die Pressemitteilung der Polizei, weil die nur die halbe Wahrheit wiedergebe. Es treffe nicht zu, dass das Auto unbeschädigt sei.

Wilhelm Bornemann schreibt: „Auf der Polizeidienststelle in Einbeck wurden mir die abgerissenen Nummernschilder des Pkw übergeben. Ein Polizeifahrzeug führte uns zu einem Feldweg außerhalb der Stadt und zeigte uns das total verdreckte Auto im Schlamm am Rande des Weges. Sofort beim Öffnen stellte ich fest, dass verschiedene Sachen fehlten und eine Felge stark beschädigt war. Der Tank war fast leer. Es bestand die Möglichkeit, nochmals zur Dienststelle zurückzufahren oder eine Erweiterung unsere Anzeige bei der örtlichen Polizei vorzunehmen. Da es dunkel und schon spät war und an dem Pkw bei dem Dreck sicherlich nicht alles zu erkennen war und die Versicherung zugesagt hatte, umgehend einen Gutachter zu schicken, bevorzugten wir den zweiten Weg. Am nächsten Morgen teilte ich der Polizei in Mengeringhausen mit, dass der Pkw wieder in meinem Besitz war. Dies hatte sich auf dem Dienstweg anscheinend noch nicht rumgesprochen. Mir wurde gesagt, ich möge wegen der weiteren Anzeige einen Termin mit dem zuständigen Sachbearbeiter ausmachen, der aber erst später Dienst habe. Da ich den Gutachter abwarten wollte und kein fahrbereites Fahrzeug besaß, ist dieser Termin noch nicht vereinbart. Aus dem Fahrzeug fehlen Gegenstände, auf die ich nicht näher eingehen will. Wenn vollständiger Ersatz zu leisten wäre, hätten sie einen Wert von ca. 5000 Euro, die nach Rückfragen bei der Mutter des Täters angeblich alle aus dem Fenster auf die Autobahn geworfen wurden.“Bornemann: „Wert lege ich auf die Feststellung, dass die Täter aus dem Boxcamp Kannenberg in Diemelstadt entwichen und 14 und 16 Jahre alt sind.“

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